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Rund 500 Zuschauer hören einstige Arbeitermärsche und fetzige Medleys

Einmarsch der Schalmeienkapelle Cottbus-Lauta auf die Spielfläche.
Einmarsch der Schalmeienkapelle Cottbus-Lauta auf die Spielfläche. FOTO: Anja Guhlan/ang1
Lauta. Mit rund 500 Gästen hat am Samstag die Schalmeienkapelle Cottbus-Lauta ihr 50-jähriges Bestehen gefeiert. Beim großen Musikfest begeisterten auch andere Spielmanns- und Fanfarenzüge. ang1

Im Mai 1964 gründete sich mit rund 60 Mitgliedern die Schalmeienkapelle. "Damals gab es sogar noch eine Jugend- und eine Erwachsenen-Kapelle", erklärt Wolfgang Just, der heute die Schalmeienkapelle leitet. Günther Peuker, der mit elf Jahren einstieg und heute mit 61 Jahren ebenfalls noch spielt, erinnert sich: "Wir haben damals auch an Bezirksmeisterschaften, Turn- und Sportfesten teilgenommen - und es in einer Spielunion sogar zum DDR-Vizemeister gebracht." Erst als nach der Wende die Mitglieder verschwanden, schloss man sich im Jahr 1993 mit der ebenfalls mitgliedergeschwächten Schalmeienkapelle Cottbus zusammen. Derzeit gehören der Schalmeienkapelle Cottbus-Lauta 15 Mitglieder im Alter von acht bis 61 Jahren an. Jedes Jahr meistern sie rund 30 Auftritte, für die sie zwei Mal im Monat proben.

Beim Jubiläumsfest spielten sie ein fetziges Medley. Begleitet wurden sie erstmals tänzerisch von den Linedancern des Traditionsvereins aus Leippe. Erleben konnten die Besucher aber auch die Auftritte vier weiterer Spielmanns- und Fanfarenzüge aus Sabrodt, Rohne, Tätschwitz, Komptendorf sowie der Marga-Fanfaren aus der Region Senftenberg.