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| 15:30 Uhr

Lesung
Romanlesung im Schloss Hoyerswerda

Hoyerswerda. Am Freitag, 19. Januar, um 17 Uhr, bietet der Kunstverein im Schloss Hoyerswerda das nächste Grenzgänger-Gespräch gemeinsam mit der Robert Bosch Stiftung an. Der österreichische Schriftsteller Robert Prosser aus Innsbruck stellt seinen 2017 erschienenen Roman „Phantome“ vor, der mit seiner zeitnahen Erzählweise fasziniert. Darin erzählt er von jungen Leuten, heimatlosen oder Heimat suchenden.

Seit 2009 veröffentlicht er Prosa und Romane. In „Phantome“ verbindet er seine Liebe zu Graffiti geschickt mit seinen Erlebnissen in Bosnien- Herzegowina und Serbien sowie deren Bürgern. Die Handlung: Das Freundespaar Anisa aus Sarajewo, und  Jovan, ein bosnischer Serbe, verliert sich aus den Augen, als Anisa nach Wien flieht und Jovan zum Wehrdienst gezwungen wird. Der Autor beschreibt das durch den Bürgerkrieg entstandene Chaos, die Angst, die aller Orten herrscht sowie die Not der Flucht, die für viele Menschen in Österreich endet. 

Der Autor moralisiert nicht, weckt jedoch Fragen, wie solch Geschehen unter einstigen Nachbarn möglich ist. Der Roman fordert zum Gespräch heraus, wie Martin Schmidt vom Hoyerswerdaer Kunstverein ankündigt.

Romanlesung „Phantome“, Freitag, 19. Januar, 17 Uhr im Schloss Hoyerswerda