Ursula Reha-Rettig und Dr. Sven Kittel planen, dort voraussichtlich ab Januar 2017 den Praxisbetrieb aufzunehmen.

Bisher praktizieren beide Ärzte noch im Einsteinhaus, doch dort seien die räumlichen Kapazitäten ausgeschöpft. "Wir wollen uns vergrößern, um moderne Zahnmedizin in einem schicken Ambiente anzubieten", erklärt Sven Kittel. Die Lage in der Hoyerswerdaer Neustadt sei optimal, bereits seit 1991 ist die Praxis im Einsteinhaus zu finden. Während derzeit etwa rund 180 Quadratmeter zur Verfügung stehen, werden es ab 2017 auf dem gegenüberliegenden Grundstück nahe dem King-Haus etwa 500 Quadratmeter sein. Geplant sind im barrierefreien Erdgeschoss fünf Behandlungsräume, im Obergeschoss werden der Verwaltungsbereich und das zahntechnische Labor eingerichtet. Für Patienten können letztlich zusätzliche Behandlungstermine angeboten werden. Zudem sollen das Angebot für Angstpatienten und das Spektrum des Labors erweitert werden.

Damit der Charakter der öffentlichen Parkanlage gewahrt bleibt, werden auch Grünanlagen angelegt. "Sie werden dem Findlingspark Nochten nachempfunden werden", verrät Sven Kittel.

Bereits im vergangenen Jahr hat sich das Team der Gemeinschaftspraxis um vier auf 15 Mitarbeiter vergrößert. Und auch in diesem und kommendem Jahr soll jeweils ein Azubi eingestellt werden. Zusätzliche Zahntechniker werden derzeit noch gesucht.

Erste Gedanken über die Vergrößerung der Praxis kamen bereits Anfang 2015 auf. Im Herbst haben die Investoren das Grundstück erworben, das die Stadt bereits seit mehr als zehn Jahren ausgeschrieben hatte.