Auch die regelmäßige Belehrung, die es in der Schule gibt, hatte er in dem Moment vergessen. So sind Kinder eben.
Dabei wollte er nur ein wenig Spaß - gebrochene Brustwirbel waren die Folge der waghalsigen Spieleinlage. Wie sich jetzt allerdings herausstellte, handelte es sich nicht um den ersten Zwischenfall. Wenngleich es sonst wohl eher glimpflich mit ein paar Schürfwunden abging.
Die Entscheidung der Stadt, das Gerät abzubauen, ist deshalb die einzig richtige.
Unabhängig von TÜV-Gutachten und Funktionskontrollen: Wenn ein Spielgerät zur Gefahr wird, dann hat es auf öffentlichen Plätzen nichts zu suchen. Und besonders schön sah es - beschmiert und bekrakelt - ohnehin nicht mehr aus.