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| 16:46 Uhr

Sommerfest
Remmi-Demmi-Fest mit einer großen Sonnenblume

Jannot Schulz mit Marten, Stanley und Flori beim Remmi-Demmi-Sommerfest.
Jannot Schulz mit Marten, Stanley und Flori beim Remmi-Demmi-Sommerfest. FOTO: Katrin Demczenko
Hoyerswerda. Die Hoyerswerdaer Wohnungsgenossenschaft Lebensräume hat wieder Vielfalt geboten. Von Katrin Demczenko

Bei tollem Wetter hat Axel Fietzek, Vorstandsvorsitzender der Wohnungsgenossenschaft LebensRäume Hoyerswerda eG, das Remmi-Demmi-Sommerfest im Familienpark eröffnet. Es hielt vielfältige Angebote bereit.

Auf der Bühne erklärte Frau Puppendoktor Pille den Kleinsten, das Sport treiben ganz einfach ist, Spaß macht und gesund hält. Die achtjährige Klara, die mit ihrer Mutter Kristin Urban und dem kleinen Bruder gekommen war, weiß das längst und kletterte deshalb gern auf den vielen Hüpfburgen herum. Die Hitze störte sie dabei nicht, denn schließlich gab es an vielen Ständen kühle Getränke. Zum Ausruhen war Klara an den Stand der LebensRäume eG gekommen, um ein Bild von Flori, dem Maskottchen der Firma, mit gelben Blütenblättern und einer blauen Hose zu bemalen.

„Die vielen Angebote für Kinder geben den Ausschlag dafür, immer wieder zu kommen“, erklärt Kristin Urban. Stanley und Marten freuten sich, erstmals mit ihrem Vater auf der Veranstaltung zu sein. Die Brüder erzählten vom Eisessen sowie Glücksraddrehen und der elfjährige Stanley vom Go-Kart fahren, was er schon letztes Jahr „ganz cool“ gefunden hatte.

Die Wohnungsgenossenschaft weiß genau, was sie an ihren Mietern hat und tut viel dafür, dass diese sich in den Häusern und Wohnquartieren wohlfühlen. Doch die Menschen tragen auch selbst dazu bei, angenehm zu leben, indem sie sich gegenseitig helfen und freundlich zueinander sind, sagte Axel Fietzek auf der Bühne. Er und der Aufsichtsratsvorsitzende Gerhard Illian ehrten zwölf Mieter mit einem Einkaufsgutschein und einer Sonnenblume. Sie kaufen für Senioren ein, tragen ihnen das Fahrrad in den Keller oder kümmern sich um Bewohner, die im Krankenhaus liegen. Benannt wurden diese Personen von den Nachbarn, denen sie geholfen haben, erklärte Axel Fietzek.

Geehrt wurde auch Eva-Maria Seidel, die sich über den öffentlichen Dank freute, ihr Verhalten aber „für normal und nichts Besonderes“ hält. Sie nimmt für die berufstätige Familie, die über ihr wohnt, öfter mal ein Paket an und ist im Haus gegenüber jedermann freundlich, erzählte sie.

Danach präsentierten sich regionale Vereine wie die Cheerleader „Red Tigers“ des Tanzclubs Schwarz-Gold und der Hoyerswerdaer Karnevalclub Gelb-Blau 1997  (HKC) auf der Bühne. Die Kinderfunkengarde animierte mit einem einfachen Tanz erfolgreich kleine Mädchen zum Mitmachen.

Die älteren Mitglieder der Funkengarde zeigten ihren Cancan in schicken schwarz-roten Kostümen. „Das ist einer der ältesten Tänze, der früher in selbst genähten Kleidern aufgeführt wurde“, erzählte HKC-Präsident Andreas Kubale dem Publikum. Am 11. 11. 2018 wird die Kinderfunkengarde mit neuen gelb–blauen Kostümen und einem neuen Tanz auftreten, der jetzt geübt wird, blickte er voraus.

Der Nachbarschaftshilfeverein, die Zooschule und andere Anbieter zeigten auf dem Fest, was sie für Hoyerswerdaer Bürger organisieren. Sie forderten die Menschen aber auch zum Mittun auf, denn „von nichts kommt nichts“, sagte Gabriele Linke vom Verein IG Kinderferien.