Und so hat Bürgermeister Hellfried Ruhland die Stellungnahme der Kommune zum aktuellen Vorentwurf des Regionalplanes „Oberlausitz-Niederschlesien“ zur Chefsache erklärt. Der Stadtchef selbst wird heute in Begleitung der Lautaer Bauamtsleiterin Christina Buder die Lautaer Meinung zu dem Papier bei der Planungsbehörde in Bautzen abgeben. „Auch, um dadurch unseren Forderungen noch mehr Nachdruck zu verleihen“ , wie er gegenüber der RUNDSCHAU betonte.
Was die Planer dann zu lesen - und vielleicht auch zu hören - bekommen, dürfte für sie so erfreulich nicht sein. Denn Ruhland möchte, das am Mittwochabend abgegebene Votum der Stadträte im Rücken, einige Argumente dafür vorbringen, dass der Zentralort status als Grundzentrum für die Stadt Lauta auch regionalplanerisch anzuerkennen ist. „Wir werden alles dafür tun, um zu verhindern, dass die Stadt Lauta in der Bedeutungslosigkeit versinkt“ , gibt sich Ruhland kämpferisch. (sh)