Was haben die Schüler im Workshop gelernt„
Die Schüler wurden vor allem dazu ermutigt, selbst aktiv zu werden. Außerdem ging es um den richtigen Umgang mit Lehrern und eine vernünftige Diskussionsbasis.

Wo sehen Sie was die Kommunikation angeht die größten Defizite bei den Schülern“
In der Aufklärung. Viele der Workshop-Teilnehmer kannten ihre Rechte gar nicht. Sie wissen nicht, wo sie mitreden dürfen. An jeder Schule gibt es beispielsweise eine Schulkonferenz, bei der über wichtige Themen diskutiert und abgestimmt wird. Daran dürfen auch die Schülervertreter teilnehmen.

Wie zufrieden waren die Schüler mit den angebotenen Themen„
Bei der Auswertung waren die Reaktionen überwiegend positiv. Besonderes Interesse zeigten die Schüler in Debatten um das Schulklima und die Lernatmosphäre.

Gab es kritische Stimmen“
Die Schüler haben sich beklagt, dass sie zu wenig Zeit hatten. Bei zwei Stunden pro Workshop ist der praktische Teil zu kurz gekommen. Den Bedarf haben wir im Vorfeld unterschätzt.

Welche Workshopthemen lassen sich am schnellsten im Schulalltag umsetzen„
Die bessere Zusammenarbeit von Lehrern und Schülern. Schließlich sind Lehrer ja nicht allwissend. Es gab auch ganz konkrete Vorstellungen zur Verbesserung des Unterrichts: Die Schüler fordern Methodenvielfalt statt Frontalunterricht.

Wird es weitere Projekte in dieser Richtung geben“
Ähnliche Workshops sind bereits für das kommende Jahr geplant. Bei der großen Resonanz bin ich recht zuversichtlich, dass die Seminare „Von Schülern für Schüler“ fortgeführt werden.

Mit MARINA ZSCHECH sprach Thomas Köhler