Eigentlich ist der rund 600 Meter lange, kombinierte Rad- und Gehweg entlang der Elsterstraße zwischen der Bautzener und der Spremberger Brücke in Hoyerswerda fertig. Doch benutzt werden darf das neue Asphaltband noch immer nicht. Daran dürfte sich so schnell auch nichts ändern.
„Die Maßnahme sollte schon im Dezember abgeschlossen werden“, sagt Rosalie Stephan vom Landesamt für Straßenbau und verkehr (Lasuv), das sich für dieses Projekt verantwortlich zeichnet. Immerhin wurde bereits am 18. Dezember die parallel verlaufende Bundesstraße 97 wieder beidseitig für den Verkehr freigegeben.

Hoyerswerda/Senftenberg

Milderes Wetter über längere Zeit erforderlich

Um auch den Rad- und Gehweg nutzen zu können, muss laut Stephan zwischen Straße und Weg eine Pflasterung erfolgen. Allerdings ist dafür über längere Zeit geeignetes Wetter erforderlich. Bei den derzeitigen Verhältnissen mit Frost und Schnee könne nicht gearbeitet werden. Da noch nicht feststeht, wie lange die Winterwitterung bleibt, wisse noch niemand, wann genau die Restarbeiten erledigt werden können. „Unmittelbar nach Abschluss der Pflasterung wird er Radweg aber freigegeben“, verspricht Rosalie Stephan.
Weitere Radwege im Raum Hoyerswerda hat das Lasuv in diesem Jahr nicht geplant, ebenso keine Sanierungen an bereits bestehenden Trassen. Nicht vor dem Jahr 2023 wird mit dem Lückenschluss zwischen Hoyerswerda und dem Geierswalder See entlang der zu sanierenden Elster-Deichkrone gerechnet.