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| 17:44 Uhr

Oberlausitz
Quelle der Schwarzen Elster in neuem Glanz

Die Quelle der Schwarzen Elster bei Elstra erstrahlt jetzt in neuem Glanz.
Die Quelle der Schwarzen Elster bei Elstra erstrahlt jetzt in neuem Glanz. FOTO: amz
Elstra. Nach Verschönerungsarbeiten weist jetzt ein massiver Stein auf den Flussursprung hin.

Die Quelle der Schwarzen Elster präsentiert sich  seit Kurzem wieder in alter Schönheit. Das Ensemble südlich des Städtchens Elstra ist in den vergangenen Monaten neu gestaltet worden. Mittelpunkt bildet die aus Granitsteinen angelegte Mauer des Quelltopfes mit dem schwarzen „Elster-Stein“. Das von einem steinernen Bogen überspannte Unikat gibt die Höhe der Quelle über dem Meer an sowie die Entfernung bis zur Mündung der Schwarzen Elster in die Elbe. Kleiner Wermutstropfen: Die Angaben zur Höhe der Quelle unterscheiden sich auf dem „Elster-Stein“ und dem daneben befindlichen Wanderschild erheblich. Während zum einen von 317 Metern über Normalnull die Rede ist, wird zum anderen ein Wert von 310,7 Metern ausgewiesen. Laut der Fachliteratur dürfte aber ersterer Wert stimmen. Darüber hinaus wurde eine neue hölzerne Brücke erbaut, ebenso eine Sitzecke eingerichtet. Zudem gibt eine Tafel Auskunft zur Geografie des Flusses.

Für die Erneuerung des Elsterquelle-Umfeldes hat sich die im Jahr 2014 neugegründete Elstraer Jugendfeuerwehr mit Jugendwart Daniel Böhm besonders ins Zeug gelegt. sagt Bürgermeister Frank Wachholz. Die Nachwuchskameraden haben vor allem beim Bau der neuen Holzbrücke Hand angelegt. Die Arbeiten an der Quellmauer hat der Elstraer Stadtrat Uwe Buth ausgeführt.

Die Verschönerung der Elster-Quelle läuft bereits seit zwei Jahren und ist durch finanzielle Mittel der Stadt Elstra sowie der Deutschen Kinder- und Jugendstiftung ermöglicht worden, so Bürgermeister Wachholz. Insgesamt schlage das „Quellenprojekt“ mit 1250 Euro zu Buche.

Allerdings bleibt für Wanderer die Suche nach der Elsterquelle nach wie vor eine Herausforderung. Es gibt zwar eine Ausschilderung, doch ausgerechnet an den neuralgischen Punkten fehlen entsprechende Hinweise. So empfiehlt sich die Mitnahme einer entsprechenden Landkarte.

(amz)