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Projektbüro "Kube 42" fordert zur Aktivität heraus

Bürgerpolizist Polizeihauptmeister Uwe Pastyrik erklärt Ali das Polizeiauto beim Stadtteil-Kinderfest.
Bürgerpolizist Polizeihauptmeister Uwe Pastyrik erklärt Ali das Polizeiauto beim Stadtteil-Kinderfest. FOTO: Heinz Hirschfeld/hir1
Bernsdorf. Das erste Stadtteil-Kinderfest im Kubering bescherte den freiwilligen Helfern Vollbeschäftigung. "Das Wichtigste ist, dass Kinder und Familien Spaß haben. hir1

Es werden Kontakte geknüpft und bestehende gepflegt. Gerade zur Ferienzeit wollen wir etwas bieten und zu Aktivitäten herausfordern", sagt Sozialpädagogin und Ausbilderin Nicole Schramm vom Projektbüro "Kube 42".

Das Kinderfest lebte von Mitmachaktionen an Stationen mit Sackhüpfen, Büchsenwerfen, Eierlauf, Märchenrätsel und Hüpfburg. Aber auch Kinderschminken, Polizeiauto und Bastelstand wurden gern genutzt. An jeder durchlaufenen Station ließen die Kinder ihre Karten stempeln, die sie zu Beginn erhalten hatten. Damit durften sie an der Waffel-, der Getränke- und der Süßigkeitenbar einkehren.

Die Mitmachstände betreuten Menschen, die mit ihren Problemen ins Projektbüro "Kube 42" kommen, wie Frank Weltke einst. ,,Dort wurde ich nie abgewiesen, und mir wurde geholfen. Heute will ich mit der Standbetreuung etwas Menschlichkeit zurückgeben", sagte er. Ivonne Kubicek, die im Ring wohnt, erzählte, dass Backen ihr Hobby ist und sie deshalb die Waffelbar betreut. "Ich will mich damit sozial engagieren", erklärte sie. Ihre Tochter Nicole findet das Fest ganz toll. "Aber am tollsten ist, dass meine Mutti hier mithilft", sagte sie.