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Premierenpokal für den Trainer

Mit einem breit gefächerten Programm begingen die Radballer und Kunstradfahrer des Radfahrvereines 1900 ihr diesjähriges Sommer- und Vereinsfest. Mit einem Sommerturnier der Jugendradballer wurde der Festreigen eröffnet.

Insgesamt sechs Mannschaften waren angereist, um an der Premiere teilzunehmen.
Gabi Michala vom RFV erklärte: „Gerade die jungen Fahrer haben recht wenig Möglichkeiten Wettkampfluft zu schnuppern. So haben wir der Jugend erstmals den Vorrang gelassen.“
Natürlich fieberte sie kräftig mit, als Wiednitz I in die Partien ging, denn immerhin saß mit Sascha Michala ihr Sohn im Sattel, der es gar nicht gern sieht, wenn die Pressesprecherin des Vereines während der Partie so sehr mitfiebert.
Neben weiteren Gästen aus Svitavka (Tschechien), Ludwigsfelde, Stootenheim waren auch Teams aus Lückersdorf Gelenau angereist. Der Austragungsmodus sah zunächst das Spiel jeder gegen jeden vor. Aufgelockert wurde die Torhatz auf dem Rad mit Einlagen der Kunstradfahrer des Vereins. So zeigten Claudia Schmaler im Einer, Annemarie Vögtle mit ihrer Partnerin Lisa Schichowitz im Zweier und Steffi Preuß im Einer der Damen ihr Können und sorgten für eine willkommene Abwechslung in der sich zusehends mit Besuchern füllenden Halle. Dabei machten die Wiednitzer Sachsenmeister Michala/ Richter einen recht guten Anfang und putzten Ludwigsfelde und Eula weg.
Die beiden hatten natürlich zum Turnierende eine besondere Überraschung für ihren Trainer Rüdiger Zoch parat. Er durfte von den zwei Athleten erstmals einen Pokal für seine aufopferungsvolle Arbeit entgegennehmen. „Er hat es sich verdient. Selbst wenn wir abräumen, wird ihm nie mit einem Pokal gedankt“ , so Sascha Michala.
Am Ende konnte bei der Open-Air-Disco getanzt werden. Neben einem „Radlerschaschlik“ und weiteren tollen Überraschungen für jung und alt hatten es sich die Sportfreunde und Fans des RFV Wiednitz mit Schwedenfeuern recht gemütlich gemacht und gestalteten diesen Vereinshöhepunkt zum unvergesslichen Erlebnis. (gs)