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| 01:04 Uhr

Prasselndes Baum-Ende im Flammenmeer

Koblenz.. Gestern kurz nach 14 Uhr am Knappensee: Bei hellem Sonnenschein und azurblauem Himmel will sich das Feuer nur schwer entfachen lassen. Dabei weht eine starke Brise vom See herüber. Erste Besucher säumen die Feuerstelle am Hotel „Haink“ . Elvira Hantschke

Im Schlepptau haben sie ihre stachligen Gesellen aus den Wohnzimmern und finden die Idee vom Weihnachtsbaum-Brennen richtig klasse. Zum ersten Mal hatte Steffen Haink gestern zum gemeinsamen „Baum-Entsorgen“ eingeladen. „Die Idee hatte ich ziemlich kurzfristig“ , erzählt der Gastwirt und wirft noch ein paar Holzscheite in die Flammen, die nun endlich lodern. Nicht jeder brachte seinen Baum im Ganzen. Viele hatten bereits Säge und Gartenschere angesetzt, um ihn dann besser transportieren zu können.
Während die ersten harzigen Äste im Feuer knistern, flitzt eine der Hotel-Mitarbeiterinnen durch die Zuschauer, verteilt Wärmendes. Glühwein gegen Weihnachtsbaum hieß die Parole - und so gab es einiges zu tun. Bei 30 habe sie aufgehört zu zählen, erzählt die Kellnerin und eilt davon. So gute Resonanz macht bei Steffen Haink Lust auf mehr und deshalb soll das Weihnachtsbaum-Brennen künftig zur Tradition werden. Im nächsten Jahr soll es allerdings ein bisschen später losgehen. Denn die meisten Baumbesitzer fanden sich erst gegen 16 Uhr ein.
Für Steffen Haink und einige Gäste war die Nacht zwischen Samstag und Sonntag besonders kurz. Denn im Hotel feierte der Wirt mit seinen Stammgästen das Hotel-Jubiläum. Denn inzwischen ist er mit seiner Wirtschaft fast ein Jahrzehnt am Markt. Für die nahe Zukunft hat Steffen Haink einige Veränderungen an seinem Hotel geplant. So soll noch im Frühjahr der Anbau eines neuen Küchentraktes fertig werden. Die alte Küche wird dann zu einer Gaststätte mit 30 Plätzen umgebaut.