Nach umfangreichen Vorrundenspielen qualifizierten sich bei den Herren um den OKV-Pokal in Pulsnitz der favorisierte Zweitlandesligavertreter KSV Ottendorf-Okrilla, Meisterliga-Aufsteiger TSG Bernsdorf, OKV-Liga-Vertreter SG Großröhrsdorf sowie die SG Lückersdorf-Gelenau als OKV-Ligaaufsteiger. Es werden entgegen dem Punktspielbetrieb, wo jeweils 200 Wurf auf der Tagesordnung stehen, im Pokalgeschehen jeweils nur 100 Wurf gespielt. Dadurch sind Überraschungen eher möglich.

Um den OKV-Pokal bei den Senioren streiten in Ottendorf-Okrilla Meisterliga-Absteiger Lok Hoyerswerda, die OKV-Liga- Mannschaften des SC Hoyerswerda und des Thonberger SC und die SG Großröhrsdorf als Mannschaft der OKV-Klasse und krasser Außenseiter.

Die Sechs-Bahnen-Anlage von Turbine Lauta ist Austragungsort des Kreispokals der Herren. Hierbei ist hoher Favorit der Kreismeister und Aufsteiger zur OKV-Klasse, die Landesligareserve des KSV Ottendorf-Okrilla. Das Finale erreichten weiterhin die SG Bulleritz, Lückersdorf-Gelenau II und die SG Kleinröhrsdorf II aus der 2. Kreisliga.

Bei Lok Hoyerswerda geht es um den Kreispokal bei den Senioren. Die Meisterligareserven vom Königsbrücker KV Weiß-Rot und des KSV Pulsnitz werden hier wohl die entscheidenden Impulse setzen. Aus der Kreisliga sind noch dabei die SG Lückersdorf-Gelenau und Kreisklassenvertreter Aufbau Deutschbaselitz II.

OKV-Einzelrunde

Am Sonntag ab 9 Uhr findet auf den Bahnen des Bautzener Kegelheims die Endrunde der Einzelmeisterschaften des Ostsächsischen Kegelverbandes statt. Dabei haben sich einige Vertreter der Region Hoyerswerda/Kamenz in den Vorrunden in aussichtsreiche Positionen gespielt. So steht bei den Herren der Bernsdorfer Thomas Belau mit seinen 922 Kegeln mit dem 2. Platz in Lauerstellung zum führenden Uwe Billerbeck (941). Der Bernsdorfer Werner Wonneberger bei den Senioren B kann den bisherigen fünften Rang mit 437 Kegeln durchaus noch veredeln. Ilona Grauert von Lok Hoyerswerda hat den Kampf um eine Medaille nach dem vierten Platz in der Vorrunde mit 411 Kegeln bei den Seniorinnen B nicht aufgegeben und kann bei konzentrierter Spielweise dieses Ziel durchaus erreichen. Für eine Überraschung sorgte in der Vorrunde Elisa Walter vom KV Königsbrück Weiß-Rot bei den Juniorinnen, die mit 447 Kegeln der Spitzenreiterin Fanny Grugel von Dresden-Leuben (463 Kegel) einen heißen Kampf liefern will. Aussichtsreich geht auch Peter Wislaug vom SC Hoyerswerda bei den Junioren in dieses Finale. Mit insgesamt 874 Kegeln auf dem fünften Rang liegend, verzeichnet er nur einen Rückstand von zwölf Kegeln zum Erstplatzierten Benjamin Schneider vom SV Reichenbach. Mit Ruhe und Sachlichkeit und vor allem Selbstvertrauen zur eigenen Leistungsstärke auf der Bahn agierend, ist der immer ehrgeizig spielende Hoyerswerdaer durchaus für eine Überraschung gut.