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Planungen für Arbeiten am Lugteich werden konkreter

Im Jahr 2012 stand der Lugteich im Mittelpunkt der Seenland-Besuchertage. Nach längerem Stillstand soll jetzt in die weitere Sanierung wieder Bewegung kommen.
Im Jahr 2012 stand der Lugteich im Mittelpunkt der Seenland-Besuchertage. Nach längerem Stillstand soll jetzt in die weitere Sanierung wieder Bewegung kommen. FOTO: T. Richter-Zippack/trt1
Laubusch/Nardt. Die Bergbausanierer der LMBV werden ihre Arbeiten im Lugteich-Kippengelände weiter planen. Nach Angaben von Unternehmenssprecher Uwe Steinhuber wurde die grundlegende Konzeption zur Herstellung der geotechnischen Sicherheit mit dem Sächsischen Oberbergamt als zuständiger Behörde erörtert. Torsten Richter-Zippack/trt1

In der zurückliegenden Zeit hätten die Eigentümer der Flächen am und um den Lugteich den Bergbausanierern den Fortgang von Arbeiten aus verschiedenen Gründen nicht gestattet.

In erster Linie gehe es jetzt um die notwendige dauerhafte Kontrolle der Wasserstände, die Einschätzung der örtlichen Lage sowie die Auswahl geeigneter Sanierungsverfahren. Erst dann könne die konkrete Planung für die jeweiligen Kippen erfolgen. Denkbar sei sowohl das Abtragen von Geländeüberhöhen, als auch das Verfüllen von Tieflagen. Auch Rütteldruck- und schonende Sprengverdichtung seien auf geschütteten Böden möglich.

Inzwischen habe die LMBV die Flächeneigentümer von der weiteren Abfolge in Kenntnis gesetzt, weil sie für die geplanten Arbeiten ihre Zustimmung geben müssen. Direkt unter Bergaufsicht der Behörde befänden sich nur der Lugteich selbst und seine unmittelbaren Uferbereiche.

Der Lugteich ist neben Erika- und Kortitzmühler See eines der drei gefluteten Restlöcher des Tagebaus Laubusch im Wald zwischen Laubusch im Westen und Nardt im Osten. In das Gewässer mündet der Westrandgraben, der die Hoyerswerdaer Neustadt vom aufsteigenden Grundwasser entlastet. Das Gebiet um den Lugteich soll vorwiegend forstwirtschaftlich genutzt werden.