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Patienten malen sich den Kummer von der Seele

Görlitz. (red/br) Burnout, Stress, Angststörungen, Borderline, Depression – Erkrankungen der Seele können vielfältig sein. Kunsttherapie ist eine Methode, sie zu behandeln.

Diese unterstützt Patienten, individuelle Wege zur Überwindung der Erkrankung zu finden. Depressionen sind oft mit schwer aussprechbaren Erfahrungen verbunden. Kunsttherapie ermöglicht auf dem Papier probeweise Veränderungen herbeizuführen, teilt die Klinik Görlitz mit.

Gisela Rott, Fachärztin für Psychosomatische Medizin und Psychotherapie, wird im Vortrag gemeinsam mit ihrer Kollegin, Kunsttherapeutin Gabriele Dreßler, zur Depression informieren. Sie stellen den therapeutischen Prozess eines schwer depressiven Patienten beispielhaft anhand seiner Bilder vor.

Vortrag: "Kann Malen bei Depressionen helfen? Möglichkeiten der Kunsttherapie" Mittwoch, 23. August, 17.30 Uhr Konferenzzentrum Städtisches Klinikum Görlitz, Girbigsdorfer Straße 1 bis 3.