„Wir haben unseren vereinsinternen Wettkampf deshalb Osterhasencup genannt, weil wir vor fünf Jahren das erste Mal zu Ostern solch eine Veranstaltung durchgeführt haben.

Für alle Teilnehmerinnen gibt es neben Urkunden einen Schokohasen“, erklärt Abteilungsleiterin Inge Bormann, wie der Wettkampf zu seinem Namen kam. 50 Mädchen in den Altersklassen zwischen sechs und sechzehn Jahren zeigten bei der jüngsten Auflage des Osterhasencups am Montag in der Sporthalle des Lessinggymnasiums ihr Können.

Mit Bällen, Keulen, Seilen und Reifen wurden rhythmische Gymnastikübungen in verschiedenen Schwierigkeitsgraden gezeigt. Bewertet wurden von den Kampfrichtern Körperspannung und fließende Bewegungsabläufe. Eine Teilnehmerin war die fünfjährige Charlize. Aufgeregt wirbelte das Mädchen aus der Nachwuchsklasse schon vor Beginn des Wettbewerbs auf dem Parkett herum. „Das macht hier Spaß, denn wir machen Sport. Am besten gefallen mir die Drehungen“, erklärte Charlize.

Wenig später musste die Fünfjährige ihren Bewegungsdrang etwas bremsen, denn wie bei jedem richtigen Wettkampf auch hieß es vor Beginn der eigentlichen Darbietung: „Erst an der Linie Grundhaltung einnehmen und auf das Zeichen der Kampfrichter warten, bevor ihr anfangt“, erklärte Inge Bormann den Jüngsten.

Der vereinsinterne Wettkampf war für die Sportlerinnen auch ein Qualifikationswettstreit, um in der nächst höheren Wettkampfklasse starten zu können“, ist am Rande des Geschehens von der Abteilungsleiterin zu erfahren, die sich auch darüber freut, dass dieser Sport seit Jahren von den Pädagogen des Lessinggymnasiums und weiteren Helfern unterstützt wird.

Auch für die Muttis und Vatis der jungen Sportlerinnen war der Osterhasencup ein wichtiges Ereignis, wie ihr zahlreiches Erscheinen zeigte.

Und sie nutzten natürlich auch gleich die Gelegenheit, das Können ihrer Sprösslinge mit Digitalkameras festzuhalten.