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Ortswappen bald im Park

Knappenrode.. Knappenrode verfügt seit dem 1. Juli 1993 über ein Ortswappen. Gestaltet wurde es von der Lehrerin Anneliese Rösch. Es zeigt eine Kiefer, ein Segel sowie gekreuzte Hämmer – sie symbolisieren die ausgedehnten Wälder, den Knappensee und den Bergbau. Uwe Menschner

Bislang konnte das Wappen nur in gedruckter Form bewundert werden. Doch das wird sich ändern: Ab dem nächsten Jahr soll es auch „in Natura“ zu bestaunen sein.
Ermöglicht wird dies durch ein Projekt der in Knappenrode ansässigen ISIB (Institut für Sprachen, Integration und Berufsbildung), deren Geschäftsstellenleiter Horst Weyrauch es auf der jüngsten Sitzung des Ortschaftsrates vorstellte. Demnach handelt es sich um eine „Beschäftigungsgelegenheit“ im Sinne des Hartz IV-Gesetzes. „Wir wollen noch in diesem Jahr mit den Arbeiten beginnen“ , so Weyrauch. Schließlich dauert die bereits bewilligte Maßnahme nur bis Mitte Februar, von diesem Zeitraum gehen noch sechs Wochen für die geforderte Qualifizierung der Teilnehmer ab. „Es steht also fast nur noch der Dezember zur Verfügung“ , erklärte Horst Weyrauch.
Entstehen soll das Wappen als Reliefdarstellung mit den Abmessungen 2,40 mal 2,78 Meter im früheren Pionierpark des Hoyerswerdaer Ortsteils. Um richtig zur Geltung zu kommen, wird es ein leichtes Gefälle aufweisen. Während der Untergrund mit dezent wirkendem Splitt aufgefüllt wird, sollen die Gestaltungselemente aus Blech und Holz bestehen. „Dabei können die Teilnehmer nützliche Fertigkeiten, unter anderem in der Blechbearbeitung, erwerben“ , versichert Horst Weyrauch.
„Clou“ des Wappens soll jedoch die kriechende Konifere sein, welche die Kiefer des Wappens darstellt. Mithilfe eines speziell gebogenen Bleches wird sie in die erforderliche Form gezwungen. Ergänzt wird das Wappen durch eine Tafel, an der Auszüge aus der Chronik von Knappenrode zu lesen sein werden.
Bei den Knappenroder Ort schaftsräten stieß das Projekt auf einhellige Zustimmung, wobei es zu einigen Details noch Diskussionsbedarf gab.