September, in der Lausitzhalle Hoyerswerda zu erleben - an dem Ort, wo das Orchester 1996 gegründet wurde.

Den Auftakt des Konzertes bildet der "New Era Dance" des zeitgenössischen amerikanischen Komponisten Aaron Jay Kernis. Es folgen die dem Konzert seinen Titel gebenden "Festklänge" von Franz Liszt. Die Symphonische Dichtung schuf der Komponist ursprünglich anlässlich seiner Vermählung mit Carolyne von Sayn-Wittgenstein. Auch wenn diese Heirat nie stattgefunden hat, blieb der programmatische Titel. Musikalisch charakterisiert Liszt sich durch ein ernstes Hauptthema und seine Geliebte durch ein graziöses Seitenthema. Ein Fest ganz anderer Art nahm Johannes Brahms für seine "Akademische Fest-Ouvertüre" zum Anlass. Ihm wurde 1879 die Ehrendoktorwürde durch die Universität Breslau verliehen. In der Ouvertüre verarbeitete Brahms passenderweise Zitate mehrerer Studentenlieder. Den Höhepunkt des Konzertes wird das Werk "Module 1 und 2 für zwei Orchester und zwei Dirigenten" des Amerikaners Earle Brown bilden. "Gemeinsam mit seinem Stellvertreter Ulrich Kern wird Generalmusikdirektor Andrea Sanguineti dieses dirigieren", informiert Sophie Brückner. Das "Capriccio espagnol" von Nikolai Rimski-Korsakow bildet schließlich den Abschluss des Festkonzertes.

Im Anschluss findet der Jubiläums-Festempfang im Gesellschaftssaal der Lausitzhalle statt. 20 Jahre Orchesterarbeit bieten dabei viel Stoff, der bisher noch nicht erzählt wurde: ob außergewöhnliche Konzertorte, emotionale Begegnungen mit Zuhörern oder Musikstücke, die kontrovers diskutiert wurden. Alle diese Geschichten wollen die Musiker nun mit ihrem Publikum und der Öffentlichkeit teilen, so Sophie Brückner.

7. September, 19.30 Uhr, Lausitzhalle, 1. Philharmonisches Konzert "Festklänge"

Im Anschluss des Konzertes: Festempfang "20 Jahre Neue Lausitzer Philharmonie" im Gesellschaftssaal der Lausitzhalle.

Karten und weitere Informationen unter ☎ 03571 904106

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Die Neue Lausitzer Philharmonie entstand aus einer Fusion der Lausitzer Philharmonie und dem Philharmonischen Orchester Görlitz und wurde am 1. August 1996 gegründet. Das Kulturraumorchester spielt pro Saison sieben verschiedene sinfonische Konzertprogramme in jeweils fünf Städten (Görlitz, Zittau, Bautzen, Hoyerswerda und Kamenz) des Kulturraums Oberlausitz-Niederschlesien und erreicht damit pro Konzertserie etwa 2000 Zuhörer. Das Repertoire reicht von dengroßen Sinfonikern wie Mahler und Schostakowitsch über Schumann, Grieg und Beethoven bis hin zu zeitgenössischen Komponistenund genreübergreifenden Crossover-Projekten. Einen besonderen Stellenwert genießt die Pflege der Kirchenmusik und der Neuen Musik des 20. und 21. Jahrhunderts.