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Ungewöhnliche Aufführung
Oratorium wird per Video gezeigt

Kamenz. Ein im polnischen Luban uraufgeführtes Oratorium wird am 25. November als Videoaufzeichnung in den Kamenzer Rathaussaal übertragen. Chorsänger aus Kamenz hatten sich an diesem besonderen Kulturereignis beteiligt.

Die Uraufführung eines neuen Oratoriums, an dem auch Chorsänger aus der Stadt Kamenz mitgewirkt hatten, wird per Videoaufzeichnung im Kamenzer Rathaus zu erleben sein. Bei dem Musikwerk handelt es sich um das Oratorium „Jubilate Deo omnis terra“, das aus Anlass der Übertragung des Patronats der Heiligen Maria Magdalena über die Stadt Luban (Lauban) entstand und dort bereits im September auch seine Premiere erlebte. Die Städte Kamenz und Luban verbindet eine gemeinsame Geschichte im Sechs-Städte-Bund. Darüber hinaus sind die katholische Pfarrkirche und die Pfarrgemeinde in Kamenz ebenfalls der Heiligen Maria Magdalena geweiht. Deshalb hatten sich Kamenzer Christen an der Aufführung des festlichen Oratoriums mit 30 Musikern und mehr als 100 Sängern beteiligt.

Als Videoaufzeichnung wird das Musikwerk nun am Sonnabend, 25. November, um 13.30 Uhr im Kamenzer Ratssaal übertragen. Dazu sind Interessierte bei freiem Eintritt herzlich eingeladen.

Das gesamte Projekt wurde im Rahmen der EU über das Projekt „Gemeinsame Kultur und Geschichte als Brücke zwischen den Bürgern der Städte Luban und Kamenz“ gefördert und finanziert. „Es ist ein lebendiges Projekt, das deutlich macht, dass die gemeinsame Geschichte, Kultur, Religion und Tradition die wirklichen Grundlagen für eine Verständigung zwischen Menschen und Völkern sind“, sagt der Kamenzer Oberbürgermeister Roland Dantz.