Die Lausitzer Ölmühle Hoyerswerda hat am Eröffnungstag der Grünen Woche in Berlin ihre Produkte ausgestellt – und zwar erfolgreich. Wie Geschäftsführerin Regine Jorga bestätigt, mietete sich das Unternehmen als Mitaussteller am Stand der Marketinggesellschaft Oberlausitz/Niederschlesien ein.

Lausitzer Leinöl ist bei Besuchern sehr beliebt

„Wir haben unser Lausitzer Gold und unsere Lausitzer Creme verkostet“, berichtet Ölmühlen-Chefin Jorga. Vor allem das Leinöl sei sehr gut weggegangen. Von den 250-Milliliter-Flaschen wurden an einem Tag 50 Stück verkauft. Regine Jurga ist zufrieden. „Das ist ein sehr guter Schnitt“, sagt sie.

Nur bei der Creme seien die Leute etwas zurückhaltender. Die dunkelbraune, ölige Masse, die als Rückstand der gepressten, kasachischen Leinsaat im Filter bleibt, erinnere optisch zwar an Nutella. Als Butterersatz auf dem Brot schmeckt die Leinöl-Creme allerdings eher nussig und nicht süß. „Das irritiert die Leute.“

Von den 200-Gramm-Dosen gingen bei der Grünen Woche nur 20 Stück über den Ladentisch. Nichtsdestotrotz, für Regine Jurga ist auch das ein guter Schnitt. Schließlich ist die Grüne Woche keine Verkaufsmesse, sondern soll Firmen und ihre Produkte bekannter machen.

Ölmühle freut sich über gutes Jahr

Bereits zum sechsten Mal nahm die Lausitzer Ölmühle an der Grünen Woche teil. Überhaupt könnte es für die Ölmühle zurzeit nicht besser laufen. „2019 war bislang unser erfolgreichstes Jahr seit dem Bestehen unter meiner Regie“, sagt Regine Jurga. 2010 trat sie den Chefposten an. Immerhin, mit 2,5 Millionen Euro Jahresumsatz kann sich das Unternehmen mit derzeit 16 Mitarbeitern durchaus sehen lassen. Auch 2021 will der Leinöl-Produzent aus Hoyerswerda wieder seine Präsenz auf der Grünen Woche zeigen.