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| 02:49 Uhr

Oberlausitz trumpft mit "8000er-Berg" auf

Der 582 Meter hohe Töpfer gehört zu den 14 Gipfeln, die es insgesamt auf eine Höhe von 8723 Metern bringen.
Der 582 Meter hohe Töpfer gehört zu den 14 Gipfeln, die es insgesamt auf eine Höhe von 8723 Metern bringen. FOTO: trt1
Zittau/Waltersdorf. Mit den höchsten Bergen der Welt wollen sich jetzt auch die Oberlausitzer messen. Ein Gastronom im Zittauer Gebirge hatte dazu eine Idee, die es in dieser Region bisher noch nicht gibt. Torsten Richter-Zippack / trt1

Die höchsten Berge der Welt befinden sich im Himalaja und im Karakorum-Gebirge in Süd- und Zentralasien. 14 Erhebungen knacken dort die 8000-Meter-Grenze. Jetzt strebt die Oberlausitz ebenfalls himmelwärts. Und zwar mit ihrem "8000-er", Deutschlands Erstem, wie das Wanderhotel "Sonnebergbaude" in Waltersdorf im Zittauer Gebirge informiert. Wanderer können dabei eine Höhe von sage und schreibe 8723 Meter erklimmen. Diese stattliche Zahl setzt sich aus der Höhe von insgesamt 14 Bergen im Zittauer Gebirge, also genauso vielen, wie es tatsächliche Achttausender auf der Erde gibt, zusammen. Das Repertoire reicht dabei von der Lausche mit ihren 793 Metern über Normalnull bis zum 507 Meter messenden Butterberg, der ebenfalls bei Waltersdorf zu finden ist. Des Weiteren gehören bekannte Höhen, beispielsweise der Hochwald (749) sowie der Töpfer (582), zum Oberlausitzer "Achttausender-Programm".

Wer sich im Zittauer Gebirge in den Höhenrausch wandern will, sollte sich bei den Initiatoren dieser originellen Aktion, der Familie Fichte von der "Sonnebergbaude", einen Bergpass abholen. Auf den insgesamt 14 Gipfeln, so sagt Alexander Fichte, befinde sich jeweils ein "Sonnen-Schild" mit einem dreistelligen Zahlencode. Diese gelte es zu sammeln und im Waltersdorfer Wanderhotel abzugeben. Dann gebe es attraktive Urkunden. Das Ganze koste lediglich einen Euro, der für die Instandhaltung der Bergplaketten Verwendung finde. Weitere Infos gibt es im Internet unter www.sonnebergbaude.de .