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| 13:13 Uhr

Naturschutz
Oberlausitz-Ranger verstärkt Team des Unesco-Reservats

Gisbert Hiller bringt Besuchern des Unesco-Biosphärenreservats gern die einzigartigkeit der Oberlausitzer Heide- und Teichlanschaft näher.
Gisbert Hiller bringt Besuchern des Unesco-Biosphärenreservats gern die einzigartigkeit der Oberlausitzer Heide- und Teichlanschaft näher. FOTO: Dirk Weis / Dirk Weis, Cunewalde
Wartha. Gisbert Hiller, gelernter Feinmechanikermeister aus Bautzen, hat es schon immer ins Grüne gezogen.

Gisbert Hiller ist seit mehreren Jahren als der Oberlausitz-Ranger bekannt. Er führt Wanderer, spricht über Wölfe und beobachtet mit seinen Gästen den Seeadler. Nun gehört er zum Team der Verwaltung des Unesco-Biosphärenreservats Oberlausitzer Heide- und Teichlandschaft, wie diese informiert. Damit steht er ab sofort Besuchern im Haus der Tausend Teiche für Fragen über die einzigartige Natur und Region zur Verfügung.

Mit Freude verkündet Torsten Roch, Leiter der Biosphärenreservatsverwaltung: „Wir sind sehr dankbar, dass wir mit Gisbert Hiller für unser Besucherinformationszentrum einen überaus engagierten und professionellen Mitarbeiter gewinnen konnten.“

 „Natur erleben – Natur verstehen – Natur bewahren“ - Darin sieht der 60-jährige Bautzener seine Berufung. Mit Abschlüssen als Natur- und Landschaftspfleger, Waldpädagoge und Landschaftsführer hat er sein Hobby zum Beruf gemacht. Ins Grüne hat es den gelernten Feinmechanikermeister schon immer gezogen. Wandern, Bergsteigen, Angeln, all das sind Aktivitäten, denen er gern nachgeht, denn genau da hat er die Schönheit seiner Heimat jederzeit im Auge.  Als Oberlausitz-Ranger hat Hiller zahlreichen Gästen bei Wanderungen, Exkursionen oder Vorträgen die Oberlausitzer Heide- und Teichlandschaft sowie deren Schätze näher gebracht. Eine langwierige Krankheit zwang ihn jedoch, kürzer zu treten. Nun steht er vor einer neuen Aufgabe, welche seiner eigentlichen Tätigkeit sehr nahe kommt. „Herrn Hillers Leidenschaft, Kindern und Erwachsenen die Region mit all ihren Facetten näher zu bringen, soll natürlich weiterhin erhalten bleiben“, betont Roch.

 Zukünftig sollen regelmäßig Führungen für Kurzentschlossene mit Gisbert Hiller im Haus der Tausend Teiche sowie auf dem angrenzenden Naturerlebnispfad Guttauer Teiche und Olbasee angeboten werden. „Besuchern die Einzigartigkeit des Biosphärenreservates Oberlausitzer Heide- und Teichlandschaft näher zu bringen, erfüllt mich besonders, denn genau da kann ich meinen ganz persönlichen Beitrag für den Erhalt dieser besonderen Natur- und Kulturlandschaft leisten. Nach meiner Krankheit ist diese neue Aufgabe beim Staatsbetrieb Sachsenforst für mich eine besondere Chance, ins aktive Berufsleben zurück zu finden“, so Gisbert Hiller. red/dh