Erneut stand die etatmäßige Zuspielerin nicht zur Verfügung und wurde, wie schon zu Saisonbeginn, durch Marina Köhler ersetzt. Im Laufe des Spieles konnte sie bestätigen, dass sie mehr als nur eine Notlösung war. Neben ihr war es vor allem Kathleen Krausch, die sich an diesem Spieltag auszeichnen konnte.
Obwohl die Gäste das Spiel bestimmten, schlichen sich durch unkonzentrierte Spielaktionen Fehler ein. Nun erkämpften die Platzbesitzerinnen Punkt um Punkt. So führten beispielsweise die Mädchen aus der Lausitz schon 22:19 und kamen beim 22:23 noch einmal in Bedrängnis, bevor Linda Klaua den Satzball zum 25:23 verwandeln konnte.
Auch im zweiten Satz konnten der Blau-Weiß-Sechser die spielerische Überlegenheit nicht nutzen. Doch am Ende war es besonders ein Verdienst der beiden Nebenangreiferinnen Conny Widera und Daniela Kieslich, dass das Team zum 25:20-Satzerfolg kam.
Ab Satz Nummer drei, es stand 9:6 für den VfBW Sechser, konnte der Gastgeber das Spiel drehen. Einige Vf-Spielerinnen waren völlig von der Rolle, Riesa gewann 25:23.
Im vierten Satz sollte der zweite Auswärtssieg perfekt gemacht werden. Nun machte das VfBW-Team von Anfang an mehr Druck und übernahm sofort die Führung, die bis zum Ende nicht mehr abgegeben wurde.
Mit 25:21 siegte der Gast im letzten Satz und konnte insgesamt verdient die Pluszähler mit nach Hause nehmen.

Die VfBW spielten mit: Marina Köhler, Claudia Karg, Claudia Schleiernick, Conny Widera, Kathleen Krausch, Daniela Kieslich, Linda und Michaela Klaua