ANZEIGE
ANZEIGE
ANZEIGE
| 02:44 Uhr

Nichts Neues bei den Blau-Weiß-Damen

Hoyerswerda. Sachsenklasse, Frauen. Jetzt ist der letzte Sieg der Volleyballfreunde Blau-Weiß Hoyerswerda schon fast ein Vierteljahr her. rnl1

Der letzte Satzgewinn liegt zwei Monate zurück. Der Abwärtstrend konnte auch beim Tabellenzweiten, der SG Klotzsche, nicht gestoppt werden.

Die Gäste von der Elster mussten mit Claudia Karg und Mandy Berg auf zwei groß gewachsene Spielerinnen verzichten, was sich gegen Klotzsche immer negativ auswirkt, und so kam es auch diesmal. Im ersten Satz zeigten die Frauen nur einige wenige Lichtblicke durch Anja Biela, die insgesamt gut drauf war und Ricarda Richter. Auch schaffte es Kapitän Carolin Gropler mit einigen klug gelegten Bällen zu punkten, aber insgesamt war das deutlich zu wenig. 18:25 hieß es nach 20 Minuten. Im zweiten Abschnitt sollte alles besser werden, denn Klotzsche spielte nicht wirklich wie eine Spitzenmannschaft, machte jede Menge Fehler, war viel zu unbeweglich und hüftsteif. Aber die Gäste, obwohl sie 3:1 führten, machten es ihnen schnell nach. Keine Angriffssicherung, leichtfertige Angriffsfehler und etliche Missverständnisse in der Abwehrarbeit wechselten sich ab. Kein Wunder, so Trainer Rüdiger Nobel, denn durch Krankheit, Beruf, Schule und Studium ist die Trainingsbeteiligung bei Blau-Weiß derzeit miserabel. Die beiden Auszeiten waren nur zum Durchatmen da. Zu sagen gab es nicht viel, denn alle wussten, wie es besser geht, aber in die Tat umgesetzt wurde nur ganz wenig. Diesmal standen sogar nur 17 Punkte auf der Habenseite und die Gastgeberinnen wunderten sich, wie leicht es ihnen im Gegensatz zum Hinspiel (3:1 für Hoyerswerda) gemacht wurde.

Im dritten Durchgang sollte noch mal ein Ruck durch die Blau-Weiß-Mannschaft gehen. Anne Süßmilch kam nun etwas besser ins Spiel und Madlen Schleif hatte (endlich) ihre beste Phase. Über 4:9 (Auszeit), 9:9, 16:18 (Auszeit) bis zum 18:21 wehrten sich die Gäste wenigstens, kämpften verbissen, aber mehr gelang auch nicht. Nach insgesamt 62 Minuten war das Gastspiel in der Landeshauptstadt Geschichte und der vorletzte Tabellenplatz acht blieb fest in Hoyerswerdaer Hand.

Angesichts der Zukunft der Mannschaft nahm die traurige Bilanz weiter ihren Lauf, kann aber schon am nächsten Samstag gegen Dippoldiswalde und den DSSV in heimischer Halle korrigiert werden.