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Neuwieser Brücke soll neu gebaut werden

Die Brücke am Ortsausgang von Neuwiese in Richtung Geierswalde, benannt nach der dort lebenden Familie Basler, soll in den nächsten Jahren neu gebaut werden.
Die Brücke am Ortsausgang von Neuwiese in Richtung Geierswalde, benannt nach der dort lebenden Familie Basler, soll in den nächsten Jahren neu gebaut werden. FOTO: T. Richter-Zippack/trt1
Bergen. Die Elsterheider Gemeinderäte haben dem ersten Doppelhaushalt der Gemeinde mehrheitlich zugestimmt. Investive Großprojekte wird es nicht geben, stattdessen viele kleine Vorhaben, von denen alle acht Ortsteile profitieren. trt1

Ein größerer Posten ist der für das Jahr 2016 vorgesehene Neubau der Baslerbrücke über die Schwarze Elster in Neuwiese mit 300 000 Euro. Zwei Drittel der Summe sollen über Fördermittel kommen. Außerdem steht die Erneuerung des Parkplatzes vor der Blunoer Kita ebenso im Plan wie der Rückkauf des alten Konsums in Partwitz, Arbeiten an den Feuerwehrgerätehäusern in Partwitz und Bergen sowie die Anschaffung von Feuerwehrfahrzeugen. Dazu kommen laut Bürgermeister Dietmar Koark Straßen, die instand gesetzt werden sollen, und mehrere Erschließungsmaßnahmen im Seenland, wie der Bau einer Straße zu den schwimmenden Häusern in Geierswalde. Möglichst viele Maßnahmen sollen mit Förderprogrammen vernetzt werden. Koark rechnet frühestens im Herbst damit, dass die Gemeinde von der neuen Leader-Förderperiode profitiert, in der für das gesamte sächsische Lausitzer Seenland zehn Millionen Euro zur Verfügung stehen.

Der Blunoer Gemeinderat Bernhard Boch wies auf einen Unsicherheitsfaktor hin. Ein erheblicher Teil der Einnahmen soll aus Grundstücksverkäufen kommen, von denen derzeit nicht sicher sei, ob sie umgesetzt werden können. Daher forderte Boch Haushaltssperren für die jeweiligen Posten. Der Gemeinderat lehnte das mehrheitlich ab. "Wir bauen keine Luftschlösser", so Bürgermeister Koark.

Für beide Jahre kalkuliert die Elsterheide mit einer Bilanzsumme von jeweils über fünf Millionen Euro. Die Steuern bleiben konstant. Auch der gewerbliche Hebesatz von 350 Prozent wurde nicht angehoben. Darüber hinaus will die Kommune weiter ihre Schulden tilgen. Neue Kredite sind seit dem Jahr 2000 nicht mehr aufgenommen worden.