Deshalb musste der Gemeinderat am Mittwochabend unter Punkt zehn auf der Tagesordnung einen gesonderten Beschluss für die Vergabe der Hausnummern in dem Spreetaler Ortsteil fassen. Wie Bürgermeister Manfred Heine mitteilte, hat es im Vorfeld der Nummernvergabe Einsprüche einiger Neustädter gegeben: „Sie haben bemängelt, dass die Nummerierung aus ihrer Sicht nicht korrekt ist.“
Konkret ging es dabei jeweils um ein Grundstück mit einem Eigentümer und einem Haus, das aber zwei Eingänge hat und deshalb - nach dem Willen der Gemeinde - auch zwei Nummern bekommen sollte. Damit waren die betroffenen Familien allerdings nicht einverstanden und machten dies auch in der Gemeinderatssitzung deutlich. Da es laut Heine für die Reihenfolge der Nummern keine gesetzliche Grundlage gibt, habe die Gemeinde einen gewissen Spielraum. „Um einen Rechtsstreit zu verhindern“ , schlug der Bürgermeister daher vor, „zugunsten der Bürger und damit entsprechend der Empfehlung des Neustädter Ortschaftsrats zu entscheiden“ , was die Ratsmitglieder auch taten. (bw)