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| 02:46 Uhr

Neues Lohsaer Feuerwehrfahrzeug wird teurer als geplant

Lohsa. Der Gemeinderat hat den Auftrag für ein Hilfeleistungslöschgruppenfahrzeug HLF 10 Allrad der Ortsfeuerwehr Lohsa an Magirus vergeben. "Der Preis ist mit knapp 318 000 Euro höher als nach der Kostenschätzung, sodass wir gegenüber dem Haushaltsansatz 13 000 Euro mehr benötigen", so Bürgermeister Udo Witschas (CDU). ume1

Das Geld wird aus dem Produktkonto für die Anschaffung von Digitalfunktechnik für die freiwillige Feuerwehr auf die entsprechende Haushaltsstelle übertragen. "Insgesamt erreichten uns im Zuge der Ausschreibung drei Angebote, von denen nur das der Firma Magirus den Ausschreibungsbedingungen entsprach", erklärte Bürgermeister Udo Witschas. Ein weiteres Angebot sei zwar um 38 000 Euro günstiger gewesen, habe aber die geforderten DIN-Eigenschaften hinsichtlich des Gewichtes nicht eingehalten. "Da wir selbst die Einhaltung der DIN-Norm zum Bestandteil der Ausschreibung gemacht haben, gibt es hier aus rechtlichen Gründen keinerlei Spielraum", betonte Witschas.

Für eine Aufhebung der Ausschreibung gebe es keinen sachlichen Grund. "Die stetig steigenden Anforderungen an die Ausrüstung der Feuerwehr sorgen dafür, dass die Zuladung der Fahrzeuge immer schwerer wird. Deshalb steht auch eine Veränderung der bestehenden DIN-Norm in Aussicht, wodurch ein höheres Fahrzeuggewicht ermöglicht wird. Nur leider nützt uns das nichts mehr", so der Bürgermeister auf eine entsprechende Anfrage aus den Reihen der Abgeordneten. Der Gemeinde Lohsa bleibe jetzt nur, das Ausschreibungsergebnis zu vollziehen und dem Gewinner den Zuschlag zu erteilen - "anderenfalls drohen uns erhebliche rechtliche Folgen".