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Neues Ausbildungsjahr mit leichtem Vertragsplus

Görlitz/Bautzen. (red/br) Die ostsächsischen Handwerksbetriebe finden mehr Auszubildende: Insgesamt 1350 junge Frauen und Männer haben (Stand 31. Juli) einen Lehrvertrag bei einem Unternehmen im Bezirk der Handwerkskammer Dresden unterschrieben, das teilt Carolin Schneider mit.

In den Landkreisen Meißen, Sächsische Schweiz-Osterzgebirge, Bautzen und Görlitz sowie in der Landeshauptstadt Dresden haben zum offiziellen Start ins neue Ausbildungsjahr mehr Menschen ihre Karriere im Handwerk als noch vor einem Jahr. So stieg die Zahl der unterschriebenen Lehrverträge im Vergleich zum gleichen Zeitpunkt im Vorjahr um 42, was einem Plus von 3,2 Prozent entspricht.

"Das ist eine erfreuliche Zwischenbilanz", sagt Andreas Brzezinski, Hauptgeschäftsführer der Handwerkskammer Dresden. "Die Handwerksbetriebe benötigen Fachkräfte und möchten diese auch selbst ausbilden." Jugendliche, die sich für eine Ausbildung im Handwerk begeistern, haben sehr gute Karrierechancen. "Als qualifizierte Fachkräfte sind sie sehr gefragt. Nach der Lehre haben sie zudem die Möglichkeit eine Meisterausbildung oder auch ein Studi-um zu beginnen. Das Handwerk bietet erstklassige Möglichkeiten und Aufstiegschancen."

Die fünf beliebtesten Ausbildungsberufe im Handwerk im Kammerbezirk Dresden sind der Beruf des Kfz-Mechatronikers, Friseurs, Elektronikers, Tischlers sowie der des Anlagenmechanikers für Sanitär-, Heizungs- und Klimatechnik. Die Frauenquote unter den neuen Lehrlingen beträgt rund 28,9 Prozent.

Wichtig ist: Auch weiterhin können Ausbildungsverträge geschlossen und die Ausbildung begonnen werden. In der Online-Lehrstellenbörse der Handwerkskammer Dresden unter www.hwk-dresden.d/einfachmachen sind noch 529 offene Ausbildungsstellen registriert. Von A wie Anlagenmechaniker bis zu Z wie Zimmerer bieten Handwerksbetriebe in ganz Ostsachsen Lehrstellen an.