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Hoyerswerda
Neuer Polizeichef offiziell im Amt

Tobias Hilbert (Mitte) ist als neuer Revierleiter in Hoyerswerda offiziell eingeführt worden. Links: Vorgänger Peter Reginka. Rechts: der Görlitzer Polizeipräsident Torsten Schultze.
Tobias Hilbert (Mitte) ist als neuer Revierleiter in Hoyerswerda offiziell eingeführt worden. Links: Vorgänger Peter Reginka. Rechts: der Görlitzer Polizeipräsident Torsten Schultze. FOTO: Medienhaus Lausitzer Rundschau
Hoyerswerda. Mit Tobias Hilbert ist der neue Revierleiter in Hoyerswerda eingeführt worden. Sein Ziel: Er will für ein größeres Sicherheitsgefühl sorgen. Von Sascha Klein

Donnerstag, 11 Uhr: feierliche Atmosphäre im Saal des Neuen Rathauses. Der Hauptakteur dieses Festakts hat sein Büro genau nebenan und trägt sowohl mehrere Sterne auf der Schulter als auch die Verantwortung für mehr als 100 Beamte: Tobias Hilbert, der neue Leiter des Polizeireviers Hoyerswerda. Angetreten hat er den Posten bereits am 1. Januar. Doch die feierliche Einführung hat erst sechs Wochen später stattgefunden.

Wer dieser Tobias Hilbert ist, versucht der Görlitzer Polizeipräsident Torsten Schultze in seiner Rede zu erklären. Hilbert sei jemand, der zu einer neuen Generation Polizeibeamter und Führungskräfte gehöre. Seit 1994, als der gebürtige Karl-Marx-Städter Hilbert bei der Bereitschaftspolizei in Chemnitz angefangen hat, habe er sich nach und nach für immer wichtigere Posten bei der sächsischen Polizei qualifiziert.

Was er nun als Revierleiter in Hoyerswerda unter anderem braucht: Führungskompetenz, Verantwortungs-, aber auch Verhandlungsgeschick. „Kompetenzen bilden sich auch über Berufserfahrung“, sagt Schultze. Davon hat Hilbert, er ist Mitte 40, bereits einige. Er war unter anderem in Chemnitz, Bautzen und Görlitz tätig – und auch schon zwei Jahre unter dem bisherigen Revierleiter Peter Reginka in Hoyerswerda. Das bedeutet: Der „Neue“ braucht vermutlich wenig Zeit, bis er sich in die örtlichen Gegebenheiten der Region eingearbeitet hat. Hilbert wohnt in der Nähe von Bautzen und kommt über die B 96 schnell nach Hoyerswerda.

Ein großes Ziel hat sich Tobias Hilbert für die ersten Monate bereits gesetzt: Er will die gefühlte Sicherheit im Bereich des Polizeireviers Hoyerswerda erhöhen. In diesem Gebiet leben gut 71 000 Menschen. „Mein Ziel ist unter anderem, die Bürgerpolizisten zu stärken und dementsprechend auszurüsten“, so Hilbert auf RUNDSCHAU-Nachfrage. Sie seien ein wichtiger Aspekt. „Der Polizist soll im Ort wieder zu sehen sein“, sagt er. Die Präsenz, auch in den Dörfern, soll steigen. Zurzeit gibt es in der Stadt Hoyerswerda drei Bürgerpolizisten und je einen für Lauta, Elsterheide, Bernsdorf, Lohsa, Königswartha und Oßling.