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| 02:41 Uhr

Neuer Mann an der Spitze des Großvermieters

Steffen Markgraf wird ab 1. Mai neuer Geschäftsführer der Wohnungsgesellschaft Hoyerswerda. Er löst Margitta Faßl ab, die in den Ruhestand geht.
Steffen Markgraf wird ab 1. Mai neuer Geschäftsführer der Wohnungsgesellschaft Hoyerswerda. Er löst Margitta Faßl ab, die in den Ruhestand geht. FOTO: cw
Hoyerswerda. (cw) Steffen Markgraf heißt der neue Mann, der künftig an der Spitze der Wohnungsgesellschaft mbH Hoyerswerda (WH) stehen wird. Der 46-jährige Finanzexperte und Sparkassenbetriebswirt wurde gestern Abend vom Stadtrat einstimmig als neuer Geschäftsführer für das städtische Wohnungsunternehmen bestellt.

Er wird seinen Job ab 1. Mai aufnehmen und damit die langjährige WH-Chefin Margitta Faßl ablösen, die zum 1. Juni in den Ruhestand geht.

Steffen Markgraf, der seit 1991 bei der Sparkasse in leitenden Positionen und im Management tätig ist, begründete seine Motivation für den Wechsel in eine neue Aufgabe gestern vor dem Stadtrat so: "Ich nehme die Herausforderung, die städtische Gesellschaft in die Zukunft zu führen, gern an." Er bringe dafür auch mehrere wichtige Voraussetzungen mit. Zum einen hat der gebürtige Hoyerswerdaer, der heute in Wittichenau wohnt, über zweieinhalb Jahrzehnte selbst in der Hoyerswerdaer Neustadt gelebt, ist hier aufgewachsen. "Und ich kenne deshalb auch die Bindungen, die viele Mieter an ,ihren' Block oder ,ihre' Mietergemeinschaft haben", sagte er gestern vor den Stadträten. Darüber hinaus seien Qualitäten im Firmenmanagement, in Personalführung, Investitionsplanung und der Dienstleistungsgedanke von ihm auch in seinen bisherigen Aufgaben schon abverlangt gewesen. Markgraf war bei der Ostsächsischen Sparkasse Dresden in den vergangenen Jahren als Regionaldirektor für Baufinanzierung und Immobilienkredite, später für das Firmenkundengeschäft verantwortlich. Momentan ist er Filialdirektor.

Die Stadt Hoyerswerda hatte im Herbst den vakant werdenden Geschäftsführerposten öffentlich ausgeschrieben. 29 Bewerbungen gingen daraufhin ein, mit sechs geeigneten Kandidaten wurden persönliche Gespräche geführt. Der Aufsichtsrat der Wohnungsgesellschaft einigte sich letztlich auf den 46-Jährigen, der gestern auch die vollständige Zustimmung des Stadtrates zu seiner Person erreichen konnte.