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| 17:57 Uhr

Wittichenau
Neuen Kindergarten fest im Blick

Wittichenau. Wittichenau beschließt Haushalt 2018 und will in Kita und Grundschule investieren. Von Catrin Würz

Die Stadt Wittichenau hat noch pünktlich vor dem Jahreswechsel ihren Haushaltsplan für 2018 auf den Weg gebracht. Demnach sind die finanziellen Rahmenbedingungen für die Kleinstadt weiterhin nicht ganz unproblematisch. „Wir sind weiter gezungen, so sparsam wie möglich zu wirtschaften“, erklärte Kämmerer Thomas Woelke vor den Stadträten.

Höhere Ausgaben als noch in den Vorjahren muss die Stadt im Bereich der Kindereinrichtungen ausgleichen. Belief sich der städtische Anteil an den Kosten der Kindereinrichtungen im Jahr 2016 zum Beispiel noch auf 814 000 Euro, so ist 2018 in diesem Bereich mit rund einer Million Euro Kosten zu rechnen – bedingt durch neue Personalschlüssel und Tariferhöhungen.

Insgesamt will Wittichenau im kommenden Jahr rund 2,2 Millionen Euro in Bautätigkeit und Projekte investieren. Den Löwenanteil daran wird der Neubau des Kindergartens an der Gartenstraße einnehmen. Die neue Kita in Nachbarschaft zur Grundschule ist ein Ersatzneubau für das aus allen Nähten platzende Kinderhaus im Jakubetz-Stift. Für die Planungen und den Bau­start noch im kommenden Jahr sind im Wittichenauer Stadthaushalt runde 1,57 Millionen Euro vorgesehen. Insgesamt wird sich Wittichenau die neue Kita knapp vier Millionen Euro kosten lassen.

Außerdem sollen begonnene Investitionen fortgesetzt werden: Mit etwa 550 000 Euro will die Stadt die 2016 gestartete Sanierung in der Grundschule fortsetzen. Das Dach des Anbaus, Brandschutztüren und Weiteres stehen noch auf der Agenda. Weitere Investitionsprojekte sind das Kriegerdenkmal für die Opfer des Ersten Weltkrieges, das saniert werden soll, und neue Gehwege in Maukendorf, die im Zuge des Ausbaus der Kreisstraße nach Knappenrode realisiert werden sollen.

Kämmerer Thomas Woelke brachte angesichts der Wittichenauer Haushaltssituation ein oft geschmähtes Thema zur Sprache: die Hebesätze für Grund- und Gewerbesteuer. „Wir werden demnächst  nachdenken müssen und prüfen, ob diese Sätze noch angemessen sind“, kündigte er an. Die Situation im Stadthaushalt mache das nötig.