ANZEIGE
ANZEIGE
ANZEIGE
| 01:10 Uhr

Neue Visionen für Parks und Gärten

Vom Internationalen Workshop zum Thema Parks und Gärten berichtet Dirk Raffe vom sächsischen Landeskuratorium ländlicher Raum: „Zusammenarbeit hilft allen“ , meinten die Veranstalter vom Sächsischen Landeskuratorium Ländlicher Raum (SLK) und

organisierten vor wenigen Tagen einen internationalen Workshop zum Thema „Gärten und Parks in der Region Niederschlesien Sachsen- Nordböhmen“ . So stand das Kloster St. Marienstern erneut im Mittelpunkt internationaler Aufmerksamkeit. Es ging um visionäre Projekte zum Erhalt der vielen Parks in Sachsen, Niederschlesien und Nordböhmen. Die große Resonanz erfreute und überraschte gleichermaßen. Bald zeigte sich, dass die vielfältige Parklandschaften aus vergangenen Jahrhunderten heutige Betreiber in der trinationalen Region vor unterschiedlichste Probleme stellt. Genau hier setzt der Workshop an. Mit dem Projekt „Gartenkulturpfad in der Euroregion Neiße“ ist der Blick der Veranstalter in die Zukunft gerichtet. „Durch stärkere Vernetzung, Informations -und Erfahrungsaustausch zu stärkerer fachlicher Zusammenarbeit“ , bringt Sonja Heiduschka vom Sächsischen Landeskuratorium Sachsen die Ziele auf den Punkt.
In verschiedenen Vorträgen wurde zunächst die reale Situation verdeutlicht. Mit Rudolf Schröder war ein profunder Kenner sächsischer Parklandschaften nach Pansch witz-Kuckau gekommen. Sein Thema: „Historische Gärten und Parks in der Oberlausitz“ . Elzbietta Szopinska von der Akademie für Landwirtschaft aus Wroclaw schildert die Situation ausgewählter Gärten und Parkanlagen in Niederschlesien. Monika Czechowicz arbeitet ebenfalls in der Akademie für Landwirtschaft in Wroclaw. Sie berichtete von den reichhaltigen Erfahrungen ihres Institutes, bei der Rekonstruktion historischer Parks und Gärten in Niederschlesien. Pavel Husek arbeitet im Nationalen Denkmalsamt in Usti nad Labem. In seinem Vortrag stellte er verschiedene Parks und Gärten Nordböhmens vor. Mit seinem Vortrag zum Thema „Gartenkulturpfad in der Euroregion Neiße - Chance und Herausforderung“ brachte der Geschäftsführer der Stiftung Fürst-Pückler-Park Bad Muskau Cord Panning zusammen mit Sonja Heiduschka die Perspektive wieder ins Blickfeld. Die Zahlen des Statistischen Bundesamtes verdeutlichen: Deutschland entwickelt sich zum beliebten Tourismusland. Davon sollte auch der regionale, grenzüberschreitende Tourismus profitieren. Gemeinsame Strategien sollen die Gärten der gesamten Region bekannter machen. Parks mit größerer Anziehungskraft sollen kleinere mit popularisieren. In enger Zusammenarbeit mit den Kontakt- und Koordinationsbüros des Christlich-Sozialen Bildungswerkes Sachsen in Liberec und Wroclaw versteht sich das SLK dabei als Ansprechpartner und Koordinator gleichermaßen.