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Neue Technik für die Leitstelle

Hoyerswerda. Die Integrierte Regionalleitstelle Ostsachsen (IRLS), die ihren Sitz in Hoyerswerda hat, wird mit neuer Technik ausgestattet. Der Stadtrat hat kürzlich dazu die entsprechenden Mittel freigegeben und den Auftrag an ein Unternehmen aus Frankfurt/Oder vergeben. red/cw

Demnach soll die Leitstelle mit einem neuen Storage für das Einsatzleitsystem ausgestattet werden. Dabei handelt es sich um die zentrale Komponente, in der alle Daten gespeichert und alle Prozesse gesteuert werden - also ein Herzstück des verwendeten Einsatzleitsystem. Die bisher verwendete Technik ist mittlerweile fünf Jahre in Betrieb. Dabei ist auch ein Zeitraum der Datenvesorgung vor der Inbetriebnahme der neuen Leitstelle mit eingeschlossen. Würde es zu Störungen oder einem Ausfall der Komponente kommen, würde das gesamte Einsatzleitsystem nicht mehr genutzt werden können, heißt es zur Begründung für die Investition. Das verwendete Einsatzleitsystem ist in die zentrale Leistellenarchitektur des Freistaates Sachsen integriert - alles ist hier aufeinander abgestimmt, was für die Kommunikation und das Zusammenwirken der Leitstellen äußerst wichtig ist.

Da im vergangenen Jahr die vertraglich vereinbarten Wartungsleistungen für das vorhandene System ausliefen und gekündigt wurden, muss nun gehandelt werden.

Deshalb ist jetzt vorgesehen, die Hardware sowie die hardwaresteuernde Systemsoftware der Zentralkomponente komplett zu erneuern. Insgesamt knapp 285 000 Euro sind dafür veranschlagt.

Die Erneuerung soll bei laufendem Betrieb der Leitstelle erfolgen, heißt es in dem Beschlusspapier.

Die Maßnahme wurde im aktuellen Investitionsplan für die Integrierte Rettungsleitstelle Ostsachsen mit einer hohen Priorität ausgewiesen und ist bereits durch beide Landkreise Bautzen und Görlitz bestätigt.

Die Landkreise, die die Leitstelle als gemeinsame Aufgabe haben, übernehmen im Übrigen auch die Refinanzierung durch ihre Investitionskostenzuschüsse in kompletter Höhe der benötigten Summe.