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Neue Hauptamtsleiterin im Lautaer Rathaus

Elke Kurth.
Elke Kurth. FOTO: sob
Lauta. Ab dem 1. Januar 2017 besetzt die Stelle der Hauptamtsleiterin die 46-jährige Katrin Grader, die seit dem Jahr 2009 als Angestellte in der Stadtverwaltung arbeitet. Sie löst damit Elke Kurth ab, die sich zum Jahresende in den Ruhestand verabschiedet. Anja Guhlan / ang1

In der Stadtratssitzung am vergangenen Montagabend stimmten alle Räte für die neue Besetzung der Hauptamtsleiterstelle im Lautaer Rathaus. Die Stelle wird von einer Mitarbeiterin aus den eigenen Reihen besetzt, wie Lautas Bürgermeister Frank Lehmann erläutert. "Das interne Besetzen erfolgt auch aus finanziellen Gründen", meint Lehmann, der die Personalkosten trotz tariflicher Steigerungen damit konstant hält.

Schon lange hatte die derzeitige Hauptamtsleiterin Elke Kurth, die seit dem Jahr 2009 diese Führungsposition inne hat, angekündigt, die Regelungen der vorzeitigen Inanspruchnahme der Rente wahrzunehmen. "Wir werden Elke Kurth in den wohlverdienten Ruhestand verabschieden. Auch wenn es schwerfallen wird, müssen wir sie gehen lassen", sagt Lehmann. Durch geführte Personalgespräche innerhalb der Verwaltung hat sich eine Besetzung durch Katrin Grader ergeben.

Katrin Grader, die seit dem Jahr 2009 Angestellte der Stadtverwaltung Lauta ist und bisher dem Sachgebiet Recht, Ordnung, Sicherheit und Brandschutz zugeordnet ist, werden ab Januar 2017 zusätzlich die Führungsaufgaben des Hauptamtes sowie die Aufgaben der Gleichstellungs- und Frauenbeauftragten für die restliche Wahlperiode bis 2019 übertragen. "Die Einarbeitungszeit durch Elke Kurth hat bereits begonnen", erläutert Lehmann. Stadtrat Lothar Kusche (Freie Wähler) erkundigte sich nach der Qualifikation von Katrin Grader, die als Verwaltungsfachangestellte ausgebildet wurde. Laut Lehmann erfülle die 46-Jährige die Qualifikation und er traue ihr diese Aufgaben auch zu. Gemeinsam wurde verabredet, der Stelle eine Befristung bis zum 31. Dezember 2017 zu geben. Die Befristung von einem Jahr soll als Probezeit für beide Seiten zählen.

Zur Entlastung der Arbeitsaufgaben von Katrin Grader soll laut dem Bürgermeister ab Mitte 2017 eine Stelle geschaffen werden, die sowohl dem Bauhof als auch dem Sachgebiet Brandschutz in Form eines neuen Gemeindewehrleiters zugeordnet wird. Denn auch der derzeitige Gemeindewehrleiter Walter Stark hört zum Jahresende auf und wird seine bewährte Arbeit nach etwa 15 Jahren nur noch beratend ausführen. Wer den Posten übernehmen wird, ist weiterhin unklar. Lehmann verriet nur, dass ein "jüngerer Mensch" dafür vorgesehen sei. Lehmann setzt auf Nachwuchsgewinnung. Stadtrat Edwin Koall (CDU), der diese Lösung begrüßte, wies dennoch darauf hin, dass ein Gemeindewehrleiter stets zu wählen ist. Der Rathauschef ist sich dessen bewusst und meint, dass "diese Frage aufstößt und man dies später bewerten muss". Er dankte aber Koall für seinen Hinweis. Beide künftigen Stellen sind das bisherige Ergebnis einer zukunftsfesten Personalstruktur im Rathaus, an der Lehmann arbeiten wollte.