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Neue Friedhofssatzung für Wiednitz und Bernsdorf

Bernsdorf/Wiednitz.. Wer seine Verstorbenen nicht in einem Grab, sondern anonym in heimatlicher Erde beisetzen will, kann dies in so genannten Urnengemeinschaftsanlagen tun. Diese Anlagen gibt es mittlerweile auch auf den Friedhöfen in Großgrabe, in Zeißholz und in Wiednitz.

„Was wir aber nicht hatten, waren eindeutige Bestimmungen zu diesen Gemeinschaftsanlagen“ , so die Berns dorfer Hauptamtsleiterin Gabriele Witschaß. Deshalb beschloss dieser Tage sowohl der Stadtrat Bernsdorf als auch der Gemeinderat Wiednitz neue Friedhofssatzungen.
Dort ist genau geregelt, wie künftig in den Urnengemeinschaftsanlagen verfahren wird. So ist die Anlage in Zeißholz ausschließlich der anonymen Beisetzung von Urnen gewidmet, während in Großgrabe auch beschriftete und genormte kleine Grabplatten auf dieser Fläche möglich sind. Weil das dort schon immer Usus war, wird den Großgrabern dieses (Gewohnheits)Recht erhalten. Für die Inanspruchnahme des Platzes und die 25-jährige Nutzung (eingeschlossen ist die Grünflächenpflege durch die Kommune) müssen für eine anonyme Urnenstelle 511 Euro, für eine Urnenstelle mit Grabplatte einmalig 614 Euro gezahlt werden.
Ähnliche Regelungen gelten künftig auch in Wiednitz. Dort muss für die anonyme Urnenstelle und ein Nutzungsrecht von nur 20 Jahren ein Entgelt von 350 Euro gezahlt werden.