Die Bronzeplastik „Die Ziegengruppe“ ist ein Fotomotiv, das Generationen Hoyerswerdsche kennen und mögen. Denn: Vermutlich tausende Kinder sind auf dem Rücken dieser Plastik fotografiert worden. Das Stadtmuseum Hoyerswerda will dem Kunstwerk jetzt eine Sonderausstellung widmen.

Hoyerswerdaer sollen Fotos einschicken

Wie Schloss-Chefin Kerstin Noack betont, soll es eine Fotoausstellung werden, die auch diejenigen zeigt, die einmal auf dem Rücken der Ziege gesessen haben. Das Stadtmuseum ruft deshalb all diejenigen auf, die dort bereits Kinder oder/und Enkel fotografiert haben, ihre Fotos für diese spezielle Ausstellung einzusenden. Jedes Foto würde ausgestellt, heißt es.
Bis zum 10. Juni 2020 können Interessierte ihr Foto einsenden. Das geht einerseits per E-Mail unter: info@museum-hy.de. Wichtig: Auf der Homepage (www.museum-hy.de) müssen Mitwirkende aus rechtlichen Gründen bestätigen, dass sie das Foto zur Verfügung stellen. Zum anderen können Fotos auch beim Stadtmuseum vorbeigebracht werden (Montag bis Freitag jeweils zwischen 9 und 10 Uhr). Vor Ort wird das Foto eingescannt, sodass der Besitzer sein Schnappschuss sofort wieder mitnehmen kann.

Künstlerin hat sich in der halben Lausitz verewigt

Die Bronze-Plastik „Die Ziegengruppe“ stammt von der Künstlerin und Bildhauerin Dorothea von Philipsborn (1894 bis 1971). Sie stammt aus Schlesien, studierte in Breslau und Dresden und lebte seit den 1950er-Jahren in Weißwasser. Von ihr stammt auch der „Bergmann“ vor der Senftenberger Universität sowie die Bronzefigur des Hirtenmädchens Barbara im Denkmalsbrunnen in Bad Liebenwerda. Weitere Werke stehen unter anderem in Cottbus und Weißwasser. Für Hoyerswerda schuf Dorothea von Philipsborn auch „Mädchen mit Hund“. Es steht ebenfalls im Zoo.