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Naturkundliche Forschung bei der Jahrestagung

Kamenz. Thema der 26. Jahrestagung der Naturforschenden Gesellschaft der Oberlausitz ist das Thema "Naturkundliche Forschung in der Oberlausitz". red/br

Die Tagung am 2. April ist eine gemeinsame Veranstaltung mit dem Museum der Westlausitz Kamenz und beginnt um 9.30 Uhr im Kamenzer Rathaus.

Dr. Wolfgang Böhnert spricht "Zur Vegetation des Wildnisgebietes NSG Königsbrücker Heide", Friederike Koch-Heinrichs zum Thema "Vergessenes Burgenland - Oberlausitzer Schanzen in Vorgeschichte und Mittelalter".

Zu geologischen Themen werden Dr. Jan-Michael Lange ("Die frühpleistozäne Bautzener Ebene - Wege und Grenzen der Rekonstruktion") und Jörg Büchner ("Ist der Basalt ein Sachse? Petrografische und geochemische Untersuchungen am Burgberg Stolpen, der Typuslokalität für Basalt seit 1546") sprechen.

Nach Mittagspause und öffentlicher Mitgliederversammlung wird die Tagung mit zwei botanischen Vorträgen fortgesetzt: Dr. Dietrich Hanspach ("Atlantische Wasser- und Feuchtgebietspflanzen in der Lausitz - Überblick, Gefährdung, Schutz") und Diplom-Agraringenieur Lutz Zwiebel ("Vermehrung und Wiederansiedlung gefährdeter Pflanzenarten in der Oberlausitz").

Im letzten Block - Zoologie - geht es in 4 Beiträgen um Sackträger (Schmetterlinge), Carabiden (Laufkäfer), Fischotter und Rot- und Schwarzmilan.

Während der Tagung werden Bücher zum Verkauf präsentiert, auch die Sonderausstellung im Museum der Westlausitz kann unentgeltlich besucht.

Für Nichtmitglieder kostet der Tagungsbeitrag fünf Euro, Mitglieder, Schüler und Studenten zahlen nichts.