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| 16:34 Uhr

Flächentausch
Nach 20 Jahren endet die Flurneuordnung

 Die Flurneuordnung geht nach rund 20 Jahren zwischen Hoyerswerda und Nardt (Elsterheide) zu Ende. Die Elsterheider Gemeinderäte haben dem Flächenaustausch zugestimmt, Hoyerswerdas Stadtrat muss noch beschließen.
Die Flurneuordnung geht nach rund 20 Jahren zwischen Hoyerswerda und Nardt (Elsterheide) zu Ende. Die Elsterheider Gemeinderäte haben dem Flächenaustausch zugestimmt, Hoyerswerdas Stadtrat muss noch beschließen. FOTO: LR / Sascha Klein
Nardt. Bald haben Elsterheide und Hoyerswerda Gewissheit, welche Flächen nahe Nardt wirklich zu wem gehören. Von Sascha Klein

Was lange währt, wird demnächst wohl gut: Die Flurneuordnung zwischen dem Elsterheide-Ortsteil Nardt und der Stadt Hoyerswerda ist nahezu abgeschlossen – nach rund 20 Jahren. Die Gemeinderäte der Elsterheide haben kürzlich den entsprechenden Beschluss gefasst – sie sind für den vorliegenden Vorschlag. Jetzt muss noch der Hoyerswerdaer Stadtrat zustimmen.

Diese Einigung berührt etwa sieben Hektar Fläche der Stadt Hoyerswerda und knapp drei Hektar der Fläche der Gemeinde Elsterheide. Dabei handelt es sich laut Gemeinde vor allem um Verkehrs- und landwirtschaftlich genutzte Flächen.

Das bedeutet aber auch: Die Elsterheide bekommt demnächst auch einige Abschnitte Radweg, um die sie sich dann kümmern muss. Im Gemeinderat kam die Frage auf, ob das womöglich zu deutlichen Mehrkosten führen könnte. Kosten seien noch nicht abzusehen. Bürgermeister Dietmar Koark sagte aber gegenüber der RUNDSCHAU, dass sich die Gemeinde dann jedoch zu diesen Aufgaben bekennen und sie bewältigen muss. Wichtig sei die Flurneuordnung für betroffene Flächeneigentümer in der Ortslage Nardt. Sie bekommen jetzt Sicherheit über ihre Grundstücksgrößen.

Ausgeklammert wird laut Koark die Übernahme des Westrandgrabens. Er ist in Eigentum von Bergbausanierer LMBV. In diesem Fall muss erst klar sein, wer den Graben später bewirtschaftet und wer sein Eigentümer ist.