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Namen, Menschen, Ereignisse

Unter der Woche herrscht hier an der Schwarzen Mühle noch große Betriebsamkeit, wo Bürgerarbeiter und Ein-Euro-Jobber dafür sorgen, dass das Areal immer attraktiver wird. So wird beispielsweise noch im Innern der zünftigen Gaststätte mit rustikalem Outfit fleißig gewerkelt, wofür Silvio Erben mit seinem Kollegen gerade die fünf Meter langen Dielen- und Deckenbretter bewältigt, die er zuvor geflammt hatte. uhz1 red/js jda hir1 hir1 jda

Der Militärhistorische Großkaliberschützenverein Hoyerswerda hat einen neuen Vorstand. Der langjährige Vorsitzende Frank Witscherkowsky hat nach über 20 Jahren Vorsitz sein Amt niedergelegt. Neuer Vorsitzender ist Rüdiger Adler (links), sein Stellvertreter Sven Kittel.

Die Bauarbeiten auf der Zoowiese in Hoyerswerda gehen voran. In dieser Woche wurde bereits die erste Bodenplatte für den künftigen Einkaufskomplex gegossen.

Der Wittichenauer Pfarrer Johannes Magiera hat beim Historikerabend den Begründer der Hoyerswerdaer Pfarrei "Zur Heiligen Familie" Robert Krause gewürdigt. Der 1836 geborene Deutsche habe sich um die sorbische Sprache verdient gemacht. "Seine Bücher waren in Paris und sonst wo bekannt, aber nicht in Wittichenau, wo er wirkte." Der Bau des St. Adalbertstiftes 1899 sei auf das Konto Krauses gegangen, der 1919 eine Pfarrei in Hoyerswerda errichtete und auch beim Bau der Kirche mitwirkte, die am 25. Mai 1914 geweiht wurde. Der 79-jährige Magiera arbeitet in Wittichenau vor allem an der Chronik der Pfarrgemeinde, hilft aber auch anderenorts, da er durch sein Wirken in Neuzelle, Spremberg, Forst, Beeskow und Wittichenau einen großen Erfahrungsschatz ansammelte.

Der Historikerabend am Donnerstag in den Räumen der Pfarrgemeinde "Zur Heiligen Familie" Hoyerswerda war ein passender Anlass für Pfarrer Peter Paul Gregor, Heimo Hentschel für sein unermüdliches Engagement zur Digitalisierung der Pfarrgemeindechronik zu danken.

Der Mühlensteg im Altstadtkern von Hoyerswerda, ein beliebter Übergang über das Elsterfließ auf dem Weg ins Kino, wird in der nächsten Woche gesperrt. Grund sind die Bauarbeiten für das neue Ferienapartmenthaus "Lausitzer Seenland". Im Herbst sollen sowohl der Steg als auch das benachbarte Wehr dann komplett der Vergangenheit angehören. Beides werde abgerissen und verschrottet, informiert die Stadt. Allerdings soll stromaufwärts, in Richtung Lessinghaus eine neue, breitere Brücke errichtet werden.

Die künftige Gaststätte wird rustikal hergerichtet.
Die künftige Gaststätte wird rustikal hergerichtet. FOTO: uhz1