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| 01:07 Uhr

Nachtragshaushalt beschlossen

KNAPPENSEE.. Recht schien es keinem der Gemeinderäte zu sein, den Nachtragshaushalt beschließen zu müssen. Fallen damit doch immerhin etliche Investitionen für dieses Jahr unter den Tisch.

Doch am Ende stellten sich die Volksvertreter mehrheitlich hinter den Entwurf, den Kämmerin Katrin Reinhardt ausgearbeitet hatte.
„Mir gefällt nicht, dass alle Förderdorfmaßnahmen rausgeflogen sind. Wir könnten so viel machen“ , wandte sich Gemeinderat Günter Mücke vor der Beschlussfassung an die stellvertretende Bürgermeisterin Kerstin Robel, die auch diesmal die Sitzung leitete. Diese verwies auf den Sparzwang der Gemeinde. Einige Förderdorf-Pläne seien für dieses Jahr noch bestehen geblieben. So halte man an der Fertigstellung der Trauerhalle ebenso fest wie an der Sanierung der Brücke an der Obermühle, am Bau des Krabathofes und am Festplatz.
Bisher wurde allerdings nur an der Trauerhalle schon Hand angelegt. „Das erste halbe Jahr ist rum. Es bleibt nicht mehr viel Zeit, um diese Projekte noch anzuschieben“ , mahnte Jens Kieschnick an.
Die knappen Kassen in der Gemeinde sind zum Teil selbst verschuldet. So hatte die Kämmerin in den schriftlichen Erläuterungen zum Nachtragshaushalt mehrmals Stellen aufgezeigt, an denen Einnahme-Möglichkeiten nicht genutzt werden. So zwinge die Gemeinde säumige Anlieger nicht konsequent genug, sich an die Schmutzwasserleitung anzuschließen. Diese Einnahmequelle soll nun stärker beachtet werden, kündigte Kerstin Robel an. Man habe alle Anlieger, die sich noch nicht angeschlossen haben, noch einmal angeschrieben. "Die ersten Bürger haben sich auch schon gemeldet und wollen sich nun anschließen", konnte Robel mitteilen. (ck)