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| 02:39 Uhr

Nachdenken über Hoywoy und Chancen erkennen

Mitarbeiter der Hoyerswerdaer Schüleragentur "Pupils on Stage" vor ihrem neuen Logo, das im Rahmen des Projektes entstanden ist.
Mitarbeiter der Hoyerswerdaer Schüleragentur "Pupils on Stage" vor ihrem neuen Logo, das im Rahmen des Projektes entstanden ist. FOTO: cw
Hoyerswerda. Schüler aus Deutschland und Polen wollen gemeinsam ein grenzüberschreitendes Regionalnetzwerk für mehr Zusammenarbeit und touristischen Austausch aufbauen. Und junge Leute aus Hoyerswerda sind daran maßgeblich beteiligt: So waren die Zuse-Stadt und die am Lessing-Gymnasium angesiedelte Schüleragentur "Pupils on Stage" am vergangenen Mittwoch und Donnerstag sogar Gastgeber für eine Konferenz mit mehr als 50 deutschen und polnischen Schülern aus Boleslawiec, Luban, Zgorzelec und Zary sowie aus Hoyerswerda, Görlitz und Bischofswerda. Catrin Würz

Ziel der gemeinsamen Debatte war es, ein touristisches Angebot für junge Menschen zu erstellen.

Der zweitägige Workshop in Hoyerswerda ist Teil eines noch bis 2019 laufenden Interreg-Projektes Polska-Sachsen der Sächsischen Bildungsagentur. Mit Hilfe von europäischen Fördermitteln lernen die Schüler, mit unternehmerischem Denken touristische Potenziale in der sächsisch-polnischen Grenzregion zu entdecken und vielleicht zu vermarkten. Bereits seit September 2016 läuft das Projekt. "Und wir haben schon einiges vorzuweisen", stellt Projektkoordinator Tomasz Jasków fest.

Die Schüleragenturen aller sieben teilnehmenden Schulen haben eigene Logos und Faltblätter entworfen. "Und wir haben die Stärken und Schwächen, die Chancen und Risiken für unsere jeweils eigene Heimatregion analysiert", erzählen Tanja Salowsky und Louis Kasper. Beide sind Mitarbeiter der Hoyerswerdaer Schüleragentur "Pupils on Stage". Ähnlich wie die Hoyerswerdaer Öffentlichkeit auf der Suche nach einem neuen Leitbild haben die Schüler über ihre eigene Stadt nachgedacht, haben die Probleme der Stadt bei Demografie, Image und Verkehrsanbindung, aber auch die Chancen mit dem Lausitzer Seenland, als Kultur- und Einkaufsstadt betrachtet. Auch einen Slogan haben die Lessing-Schüler gefunden: "Alt lässt uns kalt - Hoyerswerda, was sonst?", lautet das Motto, das Lena Böhlich und Monique Riedmann während der Konferenz vorstellten.

In den verbleibenden zweieinhalb Jahren Projektlaufzeit werden die deutschen und polnischen Schüler gemeinsam auf weitere Ziele hinsteuern: So wollen die jungen Menschen eine regionale Tourismusmesse und ein Jugendfestival organisieren