Doch in der Zuse-Stadt sind Tierheim und Country-Club direkte Nachbarn im 1000-Mann-Lager, an der Lise-Meitner-Straße.
Die Chefin des Tierheimes, Cornelia Schreiber, erklärt das Ganze so: „Uns verbinden die Tiere und so freuen wir uns alle auf gemeinsame Besucher. Denn wer beim Country-Club zu Gast ist, schaut auch bei uns vorbei. Das ist zwar neu, aber sehr positiv. Ich könnte mir auch vorstellen, ein gemeinsames Countryfest zu organisieren, am Lagerfeuer zu sitzen, Cowboys, Indianer - das Gelände hier ist ideal zum Feiern.“
Bei den Westernfans ging es sehr gemütlich zu. Die Vereins-Band „Sidewalk“ spielte auf dem Clubgelände. Für die Kleinen waren Kinderspiele mit dem Hufeisen und Wettnageln vorbereitet. Großes Interesse zeigten die Besucher am Stand von Peter Seltenheim aus Wartha mit seinen Zinnfiguren. Auch Country-Gastvereine aus Bautzen, Sedlitz, Cottbus und Großräschen machten sich nach Hoyerswerda auf den Weg. Wer die Schritte des Line-Dance erlernen möchte, kann übrigens am 6. Oktober um 18 Uhr an einem Grundkurs für Neueinsteiger teilnehmen. Der Verein hat sich die Förderung und Verbreitung der Country- und Westernmusik sowie des nordamerikanischen Brauchtums auf ihre Fahne geschrieben.
Auf dem Gelände des benachbarten Tierheimes herrschte während dessen reges Treiben. Chefin Cornelia Schreiber sagte: „Einige Besucher bringen sogar Futter mit. Wir freuen uns immer, wenn unsere Tiere ein schönes Zuhause finden. Insgesamt ist der gemeinsame Tag der offenen Tür mit unseren Nachbarn eine gute Sache. Wir werden das auch in Zukunft garantiert beibehalten.“ (ma)