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| 01:09 Uhr

Nach der Pause die Linie verloren

Das Ziel, im letzten Spiel der ersten Halbserie noch einmal drei Punkte einzufahren, konnten die HSV-Männer in Pulsnitz nicht verwirklichen. Auf dem schneebedeckten Boden kamen die Hoyerswerdaer zunächst recht gut zurecht. Man erarbeitete sich eine Torchance nach der anderen.

Die Pulsnitzer hatten alle Mühe die Angriffe der Gäste abzuwehren und kamen nur gelegentlich vor das HSV-Tor. Der Gastgeber hatte offensichtlich nicht mit so einer starken Gegenwehr gerechnet.
Doch die verpatzten Torgelegenheiten machten in der Folgezeit den HSV etwas nervös und Pulsnitz witterte Morgenluft. Der HSV ließ sich in der Abwehr zu sehr in Bedrängnis bringen. Als sich alles bereits mit dem 0:0 abgefunden hatte, erkämpfte sich Zuhn in der 45. Minute auf der rechten Seite den Ball und schoss aus ziemlich spitzem Winkel am Torwart vorbei zum 1:0 für die Gäste ein.
In der 60. Minute nutzte der Pulsnitzer Waldau die Gunst der Stunde und schoss zum 1:1 ein. Die Pulsnitzer setzten von nun an den HSV Einheit so unter Druck, dass der Führungstreffer nur eine Frage der Zeit war. In der 68. Minute nutzte der Pulsnitzer Nitsche ein Gewühl im Strafraum und schoss zum 2:1 ein. Die Gäste hatten sich von diesem Schock noch nicht erholt, da eroberte sich der Pulsnitzer Mager nach Fehlabspiel des HSV den Ball, ließ gleich drei Spieler dumm aussehen und traf zum 3:1.
Mit der Einwechslung von Stroczek in der 80. Minute fand sich endlich jemand im Mittelfeld, der die Bälle verteilte und für Gefahr sorgte. In der 82. Minute konnte Bretschneider nach guter Vorarbeit zum 3:2 Anschlusstreffer einschießen. Derselbe Spieler hatte es in der 90. Minute in der Hand wenigstens einen Punkt zu retten, doch sein Versuch, den Pulsnitzer Torwart mit der Hacke auszuspielen, scheiterte kläglich. (wm)
Der HSV Einheit spielte mit: Beckert; Czirwohn; Scholz; Zabelt; Marx; Schulz; Hanusch (73. Weiße); Bischof (80. Stroczek); Bretschneider; Zuhn; Erdmann