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| 16:28 Uhr

Lauta
Klänge für Herz und Bein im Gotteshaus

„Blues Pile“ heizt das Publikum in der Kulturkirche Lauta richtig an. Zwei Stunden lang wird Blues vom Feinsten präsentiert.
„Blues Pile“ heizt das Publikum in der Kulturkirche Lauta richtig an. Zwei Stunden lang wird Blues vom Feinsten präsentiert. FOTO: Anja Guhlan
Lauta. Das Musiker-Trio „Blues Pile“ aus Hoyerswerda liefert in der Lautaer Kulturkirche Blues vom Feinsten.  Von Anja Guhlan

Blues ist nur etwas für Melancholiker? „Nein!“, befindet das Trio „Blues Pile“ aus Hoyerswerda und tritt den Gegenbeweis an. Mit Musik für Herz, Seele und Tanzbein  hat es am Sonnabend in der Lautaer Kulturkirche das Publikum überzeugt. Rund 80 Besucher haben das Konzert verfolgt.

Das Programm reichte vom  fetzigen Shuffle über klassischen Blues bis hin zu eigenen Blues-Songs. Die drei Musiker Thomas Brand, David Schramm und Marinus Schmidt zelebrieren ausgesuchte Blues-Schätze  mit so viel Spielfreude, dass deren Kraft und Emotionalität sofort aufs Publikum überspringt. Einige der Konzertgäste klatschen und wippen mit, andere  tanzen sogar zwischen den Kirchenbänken. Die Musiker sind nah dran am Sound der Originale, schließlich spielen sie schon seit Ewigkeiten Musik.

Als „Blues Pile“ haben sie sich allerdings erst im Jahr 2014 gefunden. Doch ihre jeweils musikalischen Wurzeln reichen bis in die 1970er-Jahre zurück. Für alle drei Musiker ist die Blues-Musik eine Lebenseinstellung, der sie gern und mit Leidenschaft in ihrer Freizeit nachgehen. Ihre Affinität zu Blues und Bluesrock bis hin zum Boogie verbindet die Musiker.

„In Lauta und einer solchen Kirche haben wir allerdings noch nie gespielt“, erzählt Thomas Brand. „Ich bin wirklich positiv überrascht, wie gut das funktioniert hat. Der Klang ist fantastisch, und auch das Publikum war super“, lobt der Musiker, der mit seinen beiden Musiker-Kollegen gern noch mal wieder kommen will.

Gute zwei Stunden spielen die Musiker   geradlinigen, kantigen Blues ohne Schnörkel. Und das Erstaunliche an ihren Konzerten ist, dass ihre eigenen Songs wie „Rückblick“ mit den Coversongs durchaus  mithalten können. Am Ende gibt es tobenden Beifall für die Musiker. Das Konzertpublikum fordert auch eine Zugabe, der die Musiker gern nachkommen. Am Ende steigen die Musiker glücklich von der Bühne, und auch das Publikum tritt begeistert den Heimweg an.