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Motten fressen Apfelbäume kahl

Einer der komplett befallenen Apfelbäume an der Straße unweit der Geierswalder Kortitzmühle.
Einer der komplett befallenen Apfelbäume an der Straße unweit der Geierswalder Kortitzmühle. FOTO: amz1
Geierswalde. Gespenstisch sehen derzeit rund ein halbes Dutzend Apfelbäume an der Straße vom Kreisel an der Kortitzmühle in Richtung Laubusch aus. Teilweise völlig kahl und von seltsamen Gespinsten eingehüllt präsentieren sich die Gehölze. amz1

Diese sind erst vor ein paar Jahren im Zuge der Neugestaltung der Straße gepflanzt worden.

Beim Schädling handelt es sich offensichtlich um die Apfel-Gespinstmotte. Die frisst die Bäume komplett kahl. Zwar treiben die Gehölze im Jahr darauf wieder aus, sie sind aber geschwächt. Kommen weitere Schadeinflüsse hinzu, können die Bäume im ungünstigsten Fall absterben. Die Motte gilt im Obstbau als gefürchteter Schädling, der teilweise chemisch bekämpft werden muss. Zwischen der Kortitzmühle und Laubusch sind von den geschätzten 25 bis 30 Bäumen allerdings nur einzelne Exemplare betroffen. Bislang zeigen sich dort keine Komplettverluste. Die nicht befallenen Apfelbäume präsentieren sich vital.