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| 02:44 Uhr

Mit Schach fit bleiben und vom Alltag abschalten

Max Hülse und Günther Jahnel spielen ihre Partie.
Max Hülse und Günther Jahnel spielen ihre Partie. FOTO: Demczenko/dcz1
Hoyerswerda. Schach ist ein Spiel für Jung und Alt. Das hat das neunte Lausitzcenter-Schachturnier 10{+2}=100 bewiesen. Es war wie schon in den Vorjahren vom Schachverein ASP Hoyerswerda organisiert worden. dcz1

Knapp 150 Teilnehmer vom sechsten bis zum 85. Lebensjahr, die aus Ebersbach und Dresden, Cottbus, natürlich aus Hoyerswerda und sogar dem polnischen Zielona Gora kamen, ermittelten im Lausitzcenter ihre Besten. "90 Nachwuchsspieler unter 18 Jahren waren dabei, was einen qualitativen und quantitativen Sprung nach oben bedeutete", resümierte ASP-Cheforganisator Reiner Nestler zufrieden. Das Ziel der Veranstaltung sei, die Sportart Schach der Öffentlichkeit bekannter zu machen.

Zu den hoffnungsvollen Nachwuchsspielern gehört der erst sechsjährige Peter Grabs vom SV Kinder- und Jugendschach Potsdam. Er gewann in der Altersklasse U 8. Trotz seiner erst kurzen Schachkarriere sei er schon öfter erfolgreich bei Turnieren gestartet, erzählte er. Ein anderer Gewinner ist der Radebeuler Amateur René Silz, der erstmals beim Lausitzcenter-Schachturnier teilgenommen hat. Der 78-jährige Vereinsspieler Klaus Weißfinger aus Cottbus ist dagegen schon seit sieben Jahren Stammgast des Hoyerswerdaer Schachwettkampfes. Er komme immer wieder wegen der schönen Atmosphäre, sagte er. Im Verein spielt Klaus Weißfinger erst seit seinem 65. Lebensjahr. Er möchte mit diesem Hobby seine geistige Fitness erhalten. Kerstin Hülse aus Forst nimmt sich schon im jüngeren Alter Zeit, um im Verein Schach zu spielen. Ebenso ihr Mann und die beiden Söhne und so startete die ganze Familie in Hoyerswerda. Beim Schach könne sie völlig vom Alltag abschalten, was sie sehr genieße, so Kerstin Hülse.

Platzierungen unter www.schach-hoyerswerda.de/

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