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| 01:03 Uhr

Mit Mühe und Elan zum Erfolg

Marie Neubert und Claudia Eilers schreiben über ihre Teilnahme beim 4. Sächsischen Orchesterwettbewerb in Reichenbach: Jeden Mittwoch treffen wir uns mit allen anderen Mitgliedern des Gitarrenorchesters „Iuventa musica“ zur Orchesterprobe im Foucault-Gymnasium.

In den letzten Wochen waren die Proben jedoch besonders anstrengend, da wir uns auf den 4. Sächsischen Orchesterwettbewerb in Reichenbach vorbereiteten. Wir sind seit rund zwei Jahren im Gitarrenorchester „Iuventa musica“ und dieser Wettbewerb war der erste für uns beide.
Immer näher rückte der Samstag, an dem wir den Orchesterwettbewerb bestreiten würden. Immer wieder sagte unsere Dirigentin Frau Lange, was wir an den verschiedenen Stücken verändern oder verbessern sollten. Und wir versuchten, diese Ratschläge in die Tat umzusetzen. Schließlich wollten wir ja alle in Reichenbach eine hervorragende Punktzahl erreichen. Nach den vielen anstrengenden aber auch lustigen Proben war nun der Samstag gekommen. Das ganze Orchester fuhr, bepackt mit unseren Gitarren, Percussion und Rhythmusinstrumenten Richtung Reichenbach. Ein Orchester aus Dresden hatte sich schon eingespielt und war kurz davor sein Wettbewerbsprogramm vor einer renommierten Fachjury vorzuspielen, als wir beschlossen, uns dieses einmal anzuhören. Wir waren überrascht, was das Bundinstrumenten-Orchester aus Dresden alles drauf hatte, und langsam begann auch unsere Nervosität zu steigen.
Den Anfang unseres Programms machte die Allemande „George Whitehead“ , welche wir schon sehr lange spielen und die demzufolge auch super klappte. Bei „Now is the month of maying“ und „When Daphne from fair phoebus did fly“ mussten wir unsere Fähigkeiten im Zusammenspiel unter Beweis stellen. Nachdem wir auch diese zwei Stücke ohne große Fehler bewältigt hatten, folgten die Pflichtstücke: „Grave“ aus dem Konzert von Georg Phillip Telemann, „Sheebeg and Sheemore“ und „The Foggy Dew“ .
Als letztes hatten wir zwei Stücke vorbereitet, bei denen unser Percussion zum Einsatz kam. Den Anfang machte die Rumba Flamenca von Dieter Kreidler und es folgte „The Tin Woodman“ aus „In the Land of Oz“ . Diese zwei unterhaltsamen Stücke sorgten für große Begeisterung bei dem Publikum. Geschafft!
Insgesamt waren wir recht zufrieden mit unserer Leistung. Doch als die Jury die Wertung bekannt gab, dachten wir, wir hören nicht richtig: 23,5 Punkte von 25 Punkten! Die Freude unter allen Orchestermitgliedern war riesig. Damit war klar, dass wir 2004 den Bundeswettbewerb in Osnabrück bestreiten würden. Wir haben in dieser Kategorie die zweithöchste Punktzahl erreicht und sind darauf sehr stolz. Im Nachhinein haben wir erfahren, dass wir auch den Sonderpreis gewonnen haben.
Am nächsten Tag fuhr noch einmal der Orchesterverband nach Reichenbach, wo uns der Sonderpreis, 500 Euro vom Sächsischen Musikrat aus Dresden, übergeben wurde.
In der ersten Probe nach unserem großen Erfolg beim Orchesterwettbewerb wurde uns noch einmal ein Gutschein über 100 Euro von der Stadt Hoyerswerda überreicht.
Da 2004 unser zehnjähriges Jubiläum bevorsteht, gibt es noch vieles zu organisieren, weil auch Gastorchester eingeladen sind.
Unserem Publikum werden wir zu unserem Jubiläum wieder ein sehr buntes und unterhaltsames Programm anbieten. Doch bevor wir uns in die Vorbereitung für unser Jubiläum stürzen können, muss erst noch einmal sehr hart geübt werden, denn vom 11. bis 13. Juli wird „Iuventa musica“ am Internationalen Gitarren orchesterwettbewerb in Rheine teilnehmen.