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Mit Alaska-Langohren zwei Pokale eingeheimst

Der sechsjährige André Nowak mit Urkunde und Pokal und Rico Weidemann vom Kaninchenzuchtverein Lautawerk und Umgebung, der bei der Rassekaninchenausstellung den Ehrenpreis des Kreisverbandes für das "Beste Tier" erhielt. Mit im Bild ist ein kuscheliger Zwergwidder weiß Blau-Auge, der ebenfalls preisgekrönt wurde.
Der sechsjährige André Nowak mit Urkunde und Pokal und Rico Weidemann vom Kaninchenzuchtverein Lautawerk und Umgebung, der bei der Rassekaninchenausstellung den Ehrenpreis des Kreisverbandes für das "Beste Tier" erhielt. Mit im Bild ist ein kuscheliger Zwergwidder weiß Blau-Auge, der ebenfalls preisgekrönt wurde. FOTO: Ulrike Herzger/uhz1
Lauta. Früh übt sich, was ein Meister im Kaninchenzüchten werden will . . uhz1

. Erst sechs Jahre alt ist André Nowak und geht gerade seit ein paar Tagen in die 1. Klasse der Lautaer Grundschule "Hans Coppi" - da sorgen die kleinen Langohren, die er selbst betreut, schon für Furore. Für seine Zuchtgruppe Alaska erhielt der Steppke am Wochenende während der Rassekaninchenzuchtschau in Lauta gleich zwei Preise - den Ehrenpreis des Bürgermeisters und den Pokal des Lautaer Schornsteinfegermeisters Olaf Lugk "Ich freue mich ganz doll", sagt der Sechsjährige, der sein Hobby ja irgendwie schon mit in die Wiege gelegt bekam.

Denn Opa Karl Nowak, Vorsitzender des Kaninchenzuchtvereins Lautawerk und Umgebung e.V., beschäftigt sich selbst schon seit Kindertagen mit der Zucht von Kaninchen. Der 67-Jährige hat die Begeisterung auf seinen Enkel übertragen. "Die Kaninchen bei meinem Opa haben mir immer gefallen. Sie sind weich und zutraulich. Auch das Füttern macht Spaß, und zuzuschauen, wie sie größer werden", berichtet der Nachwuchs-Züchter André. Deshalb habe er jetzt selbst welche in Betreuung.

Der Kaninchenzuchtverein Lautawerk und Umgebung trifft sich einmal im Monat zu einem gemeinsamen Erfahrungsaustausch. Und das inzwischen seit zwölf Jahren. Kontinuität zeigt der Verein auch in der Öffentlichkeit und lädt einmal jährlich zu einer Rassekaninchenzuchtschau ein. Am vergangenen Wochenende ging sie zum zwölften Mal über die Bühne. Bewährt hat sich dafür die Alte Scheune in Lauta-Dorf. Züchter aus aus Bernsdorf, Senftenberg, Königsbrück und Nebelschütz waren mit 40 Rassekaninchen zu Gast. Insgesamt waren 113 Tiere aus 16 Rassen in 18 unterschiedlichen Farbschlägen ausgestellt. Der Lautaer Vereinschef Karl Nowak sagt: "Bei der Zucht geht es um die Erhaltung der Rassenvielfalt und genetischen Reserven. Aber es geht auch um Freude an den Tieren."