Das Land Sachsen hatte verlangt, dass in Siedlungsgebieten bis 2000 alle nicht an das Abwassernetz angeschlossenen Grundstücke mit biologischen Kleinkläranlagen auszurüsten sind. Die Stadtverwaltung hat entschieden bis 2005 Zeit zu geben. Die Landesregierung entschied 2006 , dass es zwischen 1000 und 1500 Euro für jeden Umbauwilligen gibt. In Dörgenhausen stellte man Anträge auf Förderung wovon 30 abgelehnt wurden. Stichtag ist Stichtag. Wenigstens sagt Umweltminister Stanislaw Tillich (CDU), dass Nachzügler nicht belohnt werden sollen. "Wer seine Kläranlage nicht bis zum 31. Dezember 2005 nachgerüstet hat, wird auch jetzt für den Bau seiner privaten Kleinkläranlage keine Fördermittel erhalten.” Auf Fördermittel gibt es keinen Rechtsanspruch. Tillich erklärte, er verstehe den Ärger derjenigen, die nun unberücksichtigt bleiben: "I ch sehe aber keine Lösungsmöglichkeit.” (no)