Insgesamt 58,9 Millionen Euro wollen die Städtischen Wirtschaftsbetriebe Hoyerswerda (SWH) bis 2024 in die Stadt investieren. „Das ist ein Zeichen: Wir investieren in die Zukunft der Gruppe und damit in Hoyerswerda“, sagt SWH-Geschäftsführer Falk Brandt. Den Löwenanteil der Summe werden die Versorgungsbetriebe Hoyerswerda (VBH) investieren. Die VBH wird laut der Planungen 32,7 Millionen Euro ausgeben, um sein Netz weiterhin auf dem neuesten Stand zu halten.

Hoyerswerda

Lausitzbad in Hoyerswerda bekommt zweites 25-Meter-Becken

Groß investiert werden soll jedoch auch in das Lausitzbad. Dort plant die SWH den Bau eines zweiten 25-Meter-Beckens sowie den Bau eines zentralen, neuen Eingangsbereiches für Bad und Sauna. Darüber hinaus möchte das Unternehmen auch den Sauna-Bereich erneuern. „Wir stoßen mit dem Bad an Kapazitätsgrenzen“, so Falk Brandt. Der höheren Nachfrage, vor allem beim Vereins- und Schulschwimmen, wollen Lausitzbad und Konzernmutter SWH gerecht werden. Bis 2024 sind Investitionen in Höhe von 14,7 Millionen Euro beim Lausitzbad veranschlagt.

Hoyerswerda

Die neue Breitband-Tochter BBH, bekannt als „Kabelmax“, soll langfristig weiteres Standbein im SWH-Verbund werden. Damit das Unternehmen später regelmäßig schwarze Zahlen schreiben kann, wird in den kommenden Jahren in den Ausbau des Breitbandnetzes investiert. „Wir wollen in den kommenden drei Jahren möglichst alle Grundstücke in Hoyerswerda erreichen“, so Falk Brandt. Derzeit konzentriert sich die BBH zunächst auf Alt- und Neustadt. In die Breitbandsparte fließen bis 2024 bis zu 5,64 Millionen Euro. Zurzeit sind die Versorgungsbetriebe (VBH) das einzige Unternehmen der SWH-Gruppe, das Gewinn erwirtschaftet.
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